NACHI
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Das Axial-Pendelrollenlager 29320 E von NACHI nimmt schwere axiale Lasten bei 100 mm Wellendurchmesser auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Axial-Pendelrollenlager 29320 E ist ein einseitig wirkendes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es nimmt sehr hohe Axialkräfte auf und lässt gleichzeitig kombinierte radiale Belastungen zu. Durch die hohlkugelige Laufbahn der Gehäusescheibe stellt sich das Lager winkeleinstellbar auf Wellendurchbiegungen sowie Fluchtungsfehler ein. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bietet dieses Bauteil eine solide Basis für den schweren Maschinenbau und Getriebeanwendungen.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo dominante einseitige Axialkräfte wirken und Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse auftreten können. Typische Einsatzbereiche sind schwere Getriebestufen und Industrieantriebe mit kombinierten Belastungsprofilen. Weil die tonnenförmigen Rollen schräg zur Rotationsachse angeordnet sind, leitet das Wälzlager neben der Hauptaxiallast auch Radialkräfte weiter. Der Ausgleich von Schiefstellungen mindert zusätzliche Kantenpressungen und schützt umliegende Konstruktionselemente vor vorzeitigem Verschleiß.
Der integrierte Messingkäfig führt die Rollensätze präzise und zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit aus. Messing widersteht starken Beschleunigungen sowie Erschütterungen und zeigt günstige Notlaufeigenschaften bei kurzzeitiger Schmierstoffknappheit. Zudem erlaubt der Werkstoff den Einsatz im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Die Fertigung nach Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 deckt die Anforderungen des klassischen Maschinenbaus passgenau ab.
Die Hauptabmessungen betragen 100 mm Innendurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 42 mm Bauhöhe. Diese genormten Maße ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zugehörigen Gehäusen bei industriellen Einbauräumen.
Einseitig wirkende Axiallager nehmen axiale Belastungen ausschließlich aus einer definierten Richtung auf. Treten in einer Konstruktion wechselnde oder zweiseitige Axialkräfte auf, erfordert die Gesamtlagerung eine passende Gegenlagerung, um die Kräfte in beide Richtungen abzustützen.
Das Wälzlager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius spezifiziert. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität, sofern der Schmierstoff für diese Temperaturen freigegeben ist.
Die Gehäusescheibe verfügt über eine hohlkugelige Laufbahn, in der sich die schräg gestellten Tonnenrollen frei anpassen können. Dadurch richtet sich das Wälzlager bei Fluchtungsfehlern oder Wellendurchbiegungen winkeleinstellbar aus. Dies vermindert innere Zwangskräfte und schützt die Laufbahnen vor Kantenbelastungen.
Die Toleranzklasse P0 entspricht der internationalen Normaltoleranz für Wälzlager und ist vergleichbar mit der US-Norm ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für Industrieanwendungen, bei denen standardmäßige Präzisionsanforderungen gelten.
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