NKE
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Das Axial-Pendelrollenlager 29420 -E von NKE Steyr (100x210x67 mm) nimmt sehr hohe einseitige Axiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler flexibel aus.
Das Axial-Pendelrollenlager 29420 -E von NKE Steyr ist mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 210 mm sowie einer Bauhöhe von 67 mm ausgeführt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Als einseitig wirkende Bauform nimmt es hohe Axialkräfte in einer Richtung auf. Die sphärische Laufbahn der Gehäusescheibe unterstützt zudem den Ausgleich statischer sowie dynamischer Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse.
Dieses Axial-Pendelrollenlager ist für Einbaufälle konzipiert, bei denen hohe einseitige Axialkräfte auftreten und gleichzeitig Winkelfehler oder elastische Wellendurchbiegungen zu kompensieren sind. Neben den primären Axialkräften kann die Konstruktion auch Radiallasten aufnehmen. Typische Einsatzbereiche finden sich in vertikalen Wellensträngen, Industriegetrieben und schweren Antriebssystemen des Maschinenbaus. Durch die trennbare Bauform lassen sich Wellen- und Gehäusescheibe nacheinander montieren.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen auf definiertem Abstand und ist für den gesamten Temperaturbereich bis +200 Grad ausgelegt. Gemäß der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 erfüllt die Ausführung von NKE Steyr die gängigen Normvorgaben für Standardanwendungen bezüglich Maß- und Laufgenauigkeit. Bei der Auslegung ist zu beachten, dass eine ausreichende axiale Mindestbelastung anliegt, um Schlupfbewegungen zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen entgegenzuwirken.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 210 mm und eine Bauhöhe von 67 mm auf. Diese Maße bestimmen den benötigten Bauraum auf der Welle sowie im Gehäuse und ermöglichen eine exakte Passung in entsprechenden Lagerstellen des Maschinenbaus.
Ein einseitig wirkendes Axiallager nimmt Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung auf. In dieser Lastrichtung leitet die Wellenscheibe die Kräfte über die schräg gestellten Pendelrollen in die Gehäusescheibe ab. Treten wechselnde oder entgegengesetzte Axialkräfte im System auf, ist eine gegenseitige Anstellung mit einem zweiten Lager erforderlich.
Durch die hohlkugelige Laufbahn in der Gehäusescheibe stellen sich die tonnenförmigen Wälzkörper winkelbeweglich ein. Diese Geometrie gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse sowie elastische Durchbiegungen der Welle im Betrieb aus, was punktuellen Kantenspannungen und frühzeitigem Verschleiß an den Laufbahnen entgegenwirkt.
Der Stahlblechkäfig hält die Rollen auf gleichmäßigem Abstand und führt sie stabil durch die Lastzone. Er zeichnet sich durch Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus und ist für den gesamten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Die Ausführung eignet sich für alle gängigen Schmierstoffe.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses Bereichs bleibt die Formstabilität der Komponenten erhalten. Die tatsächlich erreichbare Betriebstemperatur der Gesamtlagerung wird in der Praxis zusätzlich durch die Temperaturbeständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs begrenzt.
Die Kennzeichnung P0 entspricht der Klasse ABEC 1 und steht für die Normaltoleranz von Industriewälzlagern. Sie definiert zulässige Abweichungen bezüglich Bohrungsmaß, Außendurchmesser und Planlauf. Diese Toleranzklasse eignet sich für den Großteil aller Standardanwendungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.
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