FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Axial-Pendelrollenlager 29324 -E1-XL von FAG nimmt schwere axiale Lasten bei 120 mm Bohrung und 210 mm Außendurchmesser auf.
Das Axial-Pendelrollenlager 29324 -E1-XL von FAG Wälzlager ist ein einseitig wirkendes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es nimmt vorwiegend hohe axiale Kräfte auf und gleicht durch seine winkelbewegliche Konstruktion Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), deckt dieses Bauteil einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Mit den Abmessungen 120x210x54 mm bietet das Lager eine verlässliche Basis für den Maschinen- und Getriebebau.
Dieses Axiallager eignet sich vor allem für Baugruppen, bei denen schwere Axiallasten mit möglichen Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse zusammentreffen. Die sphärische Gehäuselaufbahn ermöglicht die Selbsteinstellung der Rollen, wodurch das Lager Fluchtungsfehler im Betrieb ausgleicht. Da die Konstruktion einseitig wirkend ausgeführt ist, nimmt sie axiale Kräfte aus einer Hauptrichtung auf. Typische Einsatzfelder sind Baugruppen im Maschinen- und Getriebebau mit hohen Axiallasten und vertikalen Wellenführungen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und eignet sich für den gesamten Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Die Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) definiert die genormte Standard-Präzision für Maße und Rundlauf, was die Einpassung in übliche Anschlusskonstruktionen vereinfacht. Da Axial-Pendelrollenlager nicht selbsthaltend sind, montieren Sie Wellenscheibe, Gehäusescheibe und Rollenkranz separat. Für den einwandfreien Lauf sollte stets eine axiale Mindestbelastung anliegen, um Schlupf zu vermeiden.
Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 210 mm und einer Breite von 54 mm entspricht das Bauteil den Hauptabmessungen dieser Baugröße. Anhand dieser Anschlussmaße prüfen Sie die passende Auslegung für Ihre Welle und das zugehörige Gehäuse.
Einseitig wirkende Axiallager nehmen Axialkräfte ausschließlich aus einer festgelegten Richtung auf. Treten im Betrieb Schiefstellungen oder Wellendurchbiegungen auf, gleicht die hohlkugelige Laufbahn der Gehäusescheibe diese Winkelabweichungen aus, ohne dass es zu schädlichen Kantenpressungen an den Rollen kommt.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Für den zuverlässigen Betrieb ist ein Schmierstoff erforderlich, der diese Betriebstemperaturen abdeckt.
Die Toleranzklasse P0/PN, vergleichbar mit ABEC 1, bezeichnet die genormte Normaltoleranz für Wälzlager. Sie legt Grenzmaße für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit fest. Diese Präzisionsstufe deckt die gängigen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und ermöglicht den direkten Austausch mit normgleichen Lagern.
Der Stahlblechkäfig führt die Rollen auf festem Abstand und hält Betriebstemperaturen von bis zu +200 Grad stand. Zudem verträgt der metallische Werkstoff gebräuchliche Industrie-Schmieröle und Schmierfette ohne chemische Beeinträchtigung.
Axial-Pendelrollenlager erfordern im Betrieb eine Mindestaxiallast, damit die Rollen auf den Laufbahnen sauber abrollen. Ohne eine ausreichende Belastung oder Vorspannung kann Schlupf zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen entstehen, was die Reibung erhöht und zu vorzeitigem Verschleiß führt.
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