ZEN
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Das Axial-Nadellager AX513 von ZEN bietet mit 5 mm Bohrung und 2,3 mm Bauhöhe hohe axiale Tragfähigkeit auf kleinstem Bauraum.
Das Axial-Nadellager AX513 von ZEN nimmt einseitig wirkende Axialkräfte bei minimalem Platzbedarf auf. Bei diesem Artikel handelt es sich um den reinen Axial-Nadelkranz mit den Maßen 5 mm Bohrung, 13 mm Außendurchmesser und 2,3 mm Breite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt der integrierte Stahlblechkäfig die zylindrischen Nadeln spurtreu auf der Laufbahn. Die Konstruktion ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt und unterstützt kompakte Wellenlagerungen in technischen Baugruppen.
Die Auslegung des Axial-Nadellagers AX513 zielt auf Konstruktionen ab, bei denen axiale Kräfte aus einer festen Richtung wirken und der Einbauraum in Längsrichtung stark begrenzt ist. Typische Einsatzbereiche umfassen platzkritische Wellenanordnungen mit reiner Axialbelastung. Da der Nadelkranz bauartbedingt keine radialen Kräfte aufnehmen kann, erfolgt die Führung der Welle im Zusammenspiel mit separaten Radiallagern.
Da der Lieferumfang ausschließlich den Axial-Nadelkranz umfasst, dienen bei direkter Montage gehärtete Laufflächen auf Welle und Gehäuse als Wälzbahnen. Weisen die angrenzenden Bauteile diese Eigenschaften nicht auf, können passende Axiallager-Laufbahnscheiben zwischengelegt werden. Für den laufruhigen Betrieb empfiehlt sich eine ausreichende Schmierung mit Schmieröl oder Schmierfett sowie eine exakte Fluchtung der Bauteile zur Vermeidung von Kantenbelastungen.
Mit einem Innendurchmesser von 5 mm, einem Außendurchmesser von 13 mm sowie 2,3 mm Gesamtbreite beansprucht der Nadelkranz in axialer Richtung sehr wenig Bauraum. Dies ermöglicht die Realisierung kompakter Wellenlagerungen in flachen Baugruppen.
Geliefert wird ausschließlich der Axial-Nadelkranz inklusive Stahlblechkäfig und Nadelrollen ohne separate Gehäuse- oder Wellenscheiben. Sofern die Anschlusskonstruktion nicht selbst als gehärtete Laufbahn dient, müssen passende Axiallagerscheiben separat eingeplant werden.
Aufgenommen werden ausschließlich axiale Kräfte aus einer festen Wirkrichtung. Radiale Belastungen kann der Nadelkranz konstruktionsbedingt nicht tragen. Für kombinierte Belastungen empfiehlt sich die Ergänzung durch ein separates Radiallager auf derselben Welle.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Der Stahlblechkäfig behält in diesem Spektrum seine mechanische Formstabilität. Bei der praktischen Auslegung muss sichergestellt sein, dass das verwendete Schmiermittel ebenfalls für diesen Temperaturbereich freigegeben ist.
Der Nadelkranz besteht aus Wälzlagerstahl (100Cr6) in Kombination mit einem formstabilen Stahlblechkäfig. Diese Werkstoffpaarung bietet Widerstandskraft gegen Ermüdung unter axialer Belastung und trägt zu einem berechenbaren Betriebsverhalten bei.
Aufgrund der offenen Bauweise ohne integrierte Dichtung ist eine Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl erforderlich. Das Schmiermittel reduziert den metallischen Kontakt der Bauteile und unterstützt den Schutz der Kontaktflächen vor vorzeitigem Verschleiß.
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