ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 3,95 € |
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Das Axial-Nadellager NTA2435 von ZEN nimmt hohe einseitige Axialkräfte bei extrem geringer axialer Bauhöhe von 1,984 mm auf.
Mit dem Axial-Nadellager NTA2435 erhalten Konstruktionen mit stark begrenztem Bauraum eine flache Wälzlagereinheit. Das Bauteil von ZEN kombiniert einen Stahlblechkäfig mit Nadelrollen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Es weist einen Innendurchmesser von 38,1 mm und einen Außendurchmesser von 55,55 mm auf. Dieser Aufbau kommt vor allem dort zum Tragen, wo Bauteile hohe Druckkräfte entlang der Wellenachse übertragen müssen, während in axialer Richtung nur wenige Millimeter Einbauraum verbleiben.
Dieses Lager nimmt ausschließlich Axiallasten aus einer Wirkrichtung auf und benötigt eine ebene Anlauffläche. Typische Einsätze finden sich in Lagerungen, an denen einseitige Druckkräfte auftreten. Da Nadelrollen eine breite Linienberührung bieten, verteilt die Baugruppe Lasten gleichmäßig bei hoher Steifigkeit. Radiale Kräfte kann diese Lagerbauart bauartbedingt nicht aufnehmen. Bei gleichzeitig auftretenden Querkräften ist die Kombination mit einem separaten Radiallager erforderlich.
Der formstabile Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen auf Abstand und verhindert das gegenseitige Berühren der Wälzkörper. Gleichzeitig ist er für den Betrieb im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Für die Schmierung kommt Schmierfett oder Schmieröl in Betracht, abgestimmt auf Umgebungsbedingungen und Drehzahlen. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Gegenlaufflächen auf Welle oder Gehäuse gehärtet sowie feingeschliffen ausgeführt sein müssen.
Die Ausführung verfügt über eine Bohrung von 38,1 mm, einen Außendurchmesser von 55,55 mm sowie eine axiale Breite von 1,984 mm. Aufgrund dieses extrem flachen Profils beansprucht die Einheit kaum axialen Bauraum. Prüfen Sie vor der Montage die Anschlussmaße der umgebenden Bauteile, um eine passgenaue Führung zu ermöglichen.
Als einseitig wirkendes Bauteil nimmt die Lagereinheit reine Druckkräfte entlang der Wellenachse aus genau einer Richtung auf. Radiale Querkräfte kann das Nadellager nicht führen. Treten im Betrieb kombinierte Lasten auf, muss ein separates Radiallager die Führung der Welle quer zur Achse übernehmen.
Die Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit sowie Verschleißbeständigkeit aus. Den Nadelkranz fasst ein Stahlblechkäfig ein, der die Nadeln in Position hält und geführt abrollen lässt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Bereich wird durch die Werkstoffstabilität des 100Cr6-Stahls und den Stahlblechkäfig ermöglicht. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel zu wählen, dessen thermische Einsatzgrenzen mindestens diesem Temperaturfenster entsprechen.
Da dieses Axial-Nadellager ohne eigene dicke Lagerscheiben verbaut wird, fungieren häufig die angrenzenden Maschinenflächen direkt als Laufbahn. Diese Anschlussteile müssen gehärtet, sauber bearbeitet sowie frei von Schiefstellungen sein. Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse führen zu ungleichmäßiger Lastverteilung und verringern die Lebensdauer der Nadeln.
Sie können das Lager wahlweise mit Wälzlagerfett oder Schmieröl betreiben. Da das Bauteil offen ausgeführt ist, muss der Schmierstoff von außen zugeführt werden oder im umgebenden Gehäuse zirkulieren. Eine saubere Schmierfilmversorgung ist Voraussetzung dafür, metallischen Verschleiß zwischen Käfig, Nadeln und Laufflächen wirksam zu minimieren.
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