DURBAL
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Axial-Gelenklager DGE80 AX Basic Line von DURBAL nimmt Axialkräfte bei 80 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 50 mm Breite auf.
Das Axial-Gelenklager DGE80 AX Basic Line von DURBAL ist für die Übertragung einseitig wirkender axialer Belastungen konzipiert. Mit den Hauptabmessungen von 80 mm Innendurchmesser, 180 mm Außendurchmesser sowie 50 mm Bauhöhe stützt das Bauteil schwere Lasten mechanisch ab. Als offene Bauform ohne Dichtung erlaubt dieses Gleitlager eine unmittelbare Schmierstoffzufuhr, setzt jedoch eine saubere Einbauumgebung oder bauseitige Schutzmaßnahmen voraus.
Konstrukteure setzen dieses Bauteil vorwiegend als Stütz- oder Fußlager in Gelenkverbindungen ein, die hohe axiale Druckkräfte aufnehmen müssen. Durch die sphärisch geformte Gleitzone gleicht das Lager Schiefstellungen sowie Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse momentenarm aus. Schwenk- und Kippbewegungen vollzieht das Lager reibungsarm, wodurch Biegespannungen von der umliegenden Konstruktion ferngehalten werden. Es dient der stabilen Lagerung bei geringen bis mittleren Gleitgeschwindigkeiten.
Dieses Gelenklager ist als wartungspflichtige Variante ausgeführt und besitzt eine Schmierbohrung für die regelmäßige Schmierstoffzufuhr. Für eine lange Gebrauchsdauer müssen Sie die Gleitflächen über Schmierkanäle im Gehäuse oder in der Welle planmäßig nachfetten. Da das Lager ohne integrierte Dichtung geliefert wird, sollten Sie bei starkem Schmutz- oder Feuchtigkeitseinfluss externe Dichtelemente wie Wellendichtringe vorsehen. Beachten Sie bei der Montage zudem den passgenauen Sitz der 80-mm-Bohrung.
Das Lager weist einen Innendurchmesser (Bohrung) von 80 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 50 mm auf. Diese Anschlussmaße sind bei der Auslegung der Wellen- und Gehäusepassungen maßgeblich.
Axial-Gelenklager sind primär darauf ausgelegt, hohe axiale Kräfte aus einer Richtung aufzunehmen. Treten im Betrieb zusätzlich nennenswerte Querkräfte auf, empfiehlt sich die Kombination mit einem separaten Radiallager.
Über die Schmierbohrung gelangt Schmierfett direkt an die beanspruchten sphärischen Gleitflächen. Bei dieser wartungspflichtigen Ausführung soll die regelmäßige Nachschmierung metallischen Kontakt und mechanischen Verschleiß verringern.
Das Fehlen integrierter Dichtungen sorgt für minimale Reibungsverluste, lässt Schmierstoff jedoch leichter austreten. In staubigen oder feuchten Einsatzbereichen ist daher eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich, um Schmutzpartikel von der Gleitbahn fernzuhalten.
Die Gleitzone ist kugelförmig ausgebildet. Diese Geometrie erlaubt ein stufenloses Einstellen zwischen Wellenscheibe und Gehäusescheibe, sodass Winkelbewegungen und fertigungsbedingte Fluchtungsfehler ohne Klemmwirkung ausgeglichen werden.
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