NKE
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Der Axial-Zylinderrollenkranz K81260 -MB von NKE Steyr nimmt bei geringer axialer Bauhöhe und 300 mm Bohrung hohe Axialkräfte auf.
Der Axial-Zylinderrollenkranz K81260 -MB ist eine montagefertige Wälzkörper-Käfig-Einheit für Lagerungen, die hohe axiale Belastungen in einer Richtung aufnehmen müssen. Mit einer Bohrung von 300 mm, einem Außendurchmesser von 415 mm sowie einer Bauhöhe von 38 mm bietet dieser Rollenkranz eine sehr kompakte axiale Konstruktion. Das Bauteil stammt von NKE Steyr und entspricht der genormten Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1. Konstrukteure nutzen diese Kränze, wenn Bauraum in axialer Richtung begrenzt ist und starre Lageranordnungen gefordert sind.
Diese Wälzkörper-Käfig-Einheit dient der Aufnahme hoher Axialkräfte bei begrenzter axialer Bauhöhe. Da Axial-Zylinderrollenkränze keine Radialkräfte führen können, werden sie typischerweise mit separaten Radiallagern kombiniert. Der Einbau kann entweder mit abgestimmten Lagerscheiben oder direkt zwischen gehärteten und geschliffenen Anschlussflächen erfolgen, was zusätzlichen Bauraum spart und eine steife Führung ermöglicht.
Das Nachsetzzeichen -MB kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der die Zylinderrollen führt und auf Abstand hält. Messing zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften und Festigkeit gegenüber Schwingungen aus. Die Ausführung eignet sich für anspruchsvolle Betriebsbedingungen mit wechselnden Drehzahlen. Für den Einsatz als Direktlagerung müssen die Anschlussflächen entsprechend gehärtet sein, ergänzt durch eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung der Wälzbahnen.
Diese Wälzlagereinheit weist einen Innendurchmesser von 300 mm, einen Außendurchmesser von 415 mm und eine axiale Bauhöhe von 38 mm auf. Durch diese Maße eignet sich der Rollenkranz zur Übertragung hoher Längskräfte in Maschinen mit eng begrenztem axialem Einbauraum.
Das Nachsetzzeichen -MB steht für einen Massivkäfig aus Messing, der hohe Formstabilität unter dynamischer Belastung bietet und Schwingungen dämpft. Messing besitzt günstige Gleiteigenschaften beim Kontakt mit den Zylinderrollen, was das Betriebsverhalten unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen unterstützt.
Zylinderrollenkränze dieser Bauart sind rein für axiale Kräfte ausgelegt, die parallel zur Drehachse wirken. Radiale Lasten können sie bauartbedingt nicht aufnehmen. In der Praxis wird die Komponente daher stets mit einem geeigneten Radiallager kombiniert, um eine vollständige Lagerung der Welle zu erzielen.
Ein Einsatz als Direktlagerung ist möglich, sofern die stirnseitigen Anlaufflächen von Welle und Gehäuse als gehärtete und feingeschliffene Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sind. Andernfalls lässt sich der Kranz mit standardisierten Axiallagerscheiben wie einer Wellenscheibe und einer Gehäusescheibe zu einem kompletten Axial-Zylinderrollenlager komplettieren.
Das Bauteil ist in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Diese genormte Normaltoleranz definiert die zulässigen Maß- und Lauffehler für industrielle Standardbaugruppen. Sie dient der maßhaltigen Rollenführung sowie dem passgenauen Zusammenspiel mit zugehörigen Wellen- und Gehäusescheiben.
Die Schmierung erfolgt je nach Anlagenkonzept mit Schmierfett oder über einen kontinuierlichen Ölkreislauf. Da der Rollenkranz als offene Baueinheit ohne eigene Dichtung geliefert wird, muss die umgebende Gehäusekonstruktion für den Schmierstoffrückhalt sorgen und das Lagerinnere vor Schmutz sowie Feuchtigkeit schützen.
NKE AUSTRIA GmbH
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