FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 10,70 € | 203,25 € |
| 20 | 21,40 € | 192,55 € |
Das Zylinderrollenlager NU2212 -E-XL-M1A-C3 von FAG bietet mit den Maßen 60x110x28 mm eine hoch belastbare Loslagerung für radiale Kräfte.
Das Zylinderrollenlager NU2212 -E-XL-M1A-C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von FAG Wälzlager für industrielle Maschinenbau-Anwendungen. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 28 mm nimmt dieses Wälzlager vor allem hohe Radiallasten auf. Durch die offene Bauform ohne Dichtung lässt sich das Lager direkt in externe Schmiersysteme mit Öl oder Fett einbinden. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad.
Dieses Wälzlager dient primär als Loslager in Wellenlagerungen, bei denen thermische Längenänderungen zwangfrei ausgeglichen werden müssen. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ausgeführt ist, lassen sich Welle und Gehäuse axial zueinander verschieben. Diese Zerlegbarkeit erleichtert zudem Montage und Wartung bei beengten Einbauverhältnissen. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenlagerungen im Maschinenbau, wo reine Radialkräfte ohne axiale Führung aufgenommen werden.
Die Kennzeichnung M1A steht für einen massiven, außenbordgeführten Messingkäfig, der auch bei Vibrationen mechanische Festigkeit bietet. Ergänzend gleicht die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 wärmebedingte Ausdehnungen im Betrieb oder enge Passungen aus, ohne dass das Lager verspannt. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) erfüllt die Ausführung gängige Präzisionsanforderungen im industriellen Umfeld. Für den Betrieb ist eine passende externe Gehäuseabdichtung zum Schutz der Laufbahnen vorzusehen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Baubreite von 28 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in Gehäusebohrungen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Das Lager fungiert als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf. Axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse werden im Lagergefüge reibungsarm ausgeglichen.
Die Lagerluft C3 kennzeichnet ein größeres radiales Betriebsspiel als bei der Normalausführung. Dieser zusätzliche Freiraum wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn im Betrieb starke Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse die Laufbahn radial verengen.
Der außenbordgeführte Massivkäfig aus Messing führt die Zylinderrollen präzise und zeichnet sich durch hohe Stabilität gegenüber Vibrationen sowie dynamischen Beschleunigungskräften aus. Durch die Führung am Außenbord bleibt der Käfig auch bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen formstabil und unterstützt eine ruhige Führung der Wälzkörper.
Die Auslegung deckt Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad ab. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, hängt die tatsächliche thermische Einsatzgrenze maßgeblich vom gewählten Schmierstoff sowie der Abdichtung der umgebenden Gehäusekonstruktion ab.
Mangels eigener Deck- oder Dichtscheiben erfolgt die Schmierstoffversorgung über externe Fett- oder Ölkreisläufe der Maschine. Zum Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit muss die Anschlusskonstruktion mit geeigneten Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen ausgestattet sein, um die Betriebssicherheit der Laufbahnen zu unterstützen.
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