NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 35,27 € | 670,14 € |
| 3 | 70,53 € | 634,88 € |
Ausgelegt mit 110 mm Bohrung, 240 mm Außendurchmesser und 80 mm Breite eignet sich diese Einheit vor allem zur Aufnahme hoher radialer Kräfte. Als offenes Loslager besitzt die Ausführung einen massiven Messingkäfig sowie die erhöhte Radiallagerluft C3. Die Bauform erlaubt den problemlosen Längenausgleich von Wellen bei thermischer Ausdehnung im industriellen Dauerbetrieb.
Durch die NU-Bauform lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, wodurch das Lager als reines Loslager axiale Verschiebungen spannungsfrei im Lagerinneren aufnimmt.
Typische Einsatzbereiche liegen in schweren Industriegetrieben und Maschinen mit ausgeprägter Radialbelastung. Der massive Messingkäfig führt die Zylinderrollen auch bei Schwingungen stabil. Der offene Aufbau ohne Dichtung ermöglicht die Schmierung mit Fett oder Öl im Temperaturbereich von -30 bis +150 °C.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber dem Standard. Dieses vergrößerte Betriebsspiel trägt dazu bei, dass sich die Rollen bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Passungssitzen nicht verspannen. Dadurch wird ein ruhiger Lauf auch unter anspruchsvollen thermischen Bedingungen unterstützt.
Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 entspricht das Bauteil den gängigen Standards für Standardpräzision im industriellen Bereich. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass der Außenring ohne Nut und ohne Schmierbohrung ausgeführt ist.
Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 80 mm ist das Bauteil als einreihiges Loslager dimensioniert. Der Außenring ist ohne Schmiernut und Schmierbohrung ausgeführt, sodass die Schmierstoffzufuhr konstruktiv über das Maschinengehäuse erfolgen muss.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch nimmt das Lager ausschließlich radiale Kräfte auf. Längenänderungen der Welle infolge von Wärmedehnungen gleicht die Konstruktion direkt im Lagerinneren axial aus, ohne zusätzliche axiale Spannungen im System zu erzeugen.
Die Lagerluftklasse C3 bietet ein größeres radiales Spiel als die Normaltoleranz. Sie gleicht thermische Ausdehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring aus und trägt dazu bei, ein Verklemmen der Rollen zu vermeiden. Diese Ausführung eignet sich für feste Passungssitze sowie Umgebungen mit Betriebstemperaturen bis zu +150 °C.
Das Material bleibt über den gesamten Temperaturbereich von -30 bis +150 °C formstabil und eignet sich für Lagerstellen, die Vibrationen und starken dynamischen Belastungen ausgesetzt sind.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtungen, sodass Schmierstoffe wie Öl oder Fett über das Gehäuse zugeführt werden. Da der Außenring weder über Schmiernut noch Bohrungen verfügt, erfolgt die Versorgung seitlich. Eine externe Gehäuseabdichtung ist erforderlich, um Verunreinigungen und Feuchtigkeit vom Lager fernzuhalten.
Das Wälzlager ist nach der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz PN gefertigt, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse legt standardisierte Grenzmaße sowie Rundlauftoleranzen für den Maschinenbau fest und ermöglicht einen passgenauen Einbau auf genormten Wellen sowie in entsprechenden Gehäusesitzen.
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