NKE
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| 2 | 24,73 € | 469,88 € |
| 5 | 49,47 € | 445,14 € |
Mit Abmessungen von 140 mm Bohrungsdurchmesser, 250 mm Außendurchmesser und 42 mm Breite nimmt es vorwiegend sehr hohe Radialkräfte auf. In der NU-Bauform besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die Montage erleichtert und eine zwangfreie axiale Längenänderung im Betrieb ermöglicht.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform bevorzugt als klassisches Loslager auf langen Wellen. Treten im laufenden Betrieb Wärmeausdehnungen auf, gleiten die Rollen auf der Laufbahn des bordlosen Innenrings axial ab, ohne dass schädliche Verspannungen entstehen. In Kombination mit einem Festlager führt diese Ausführung zu einer stabilen Wellenführung. Typische Einsatzbereiche umfassen Industrieanwendungen mit reiner Radialbelastung und thermischen Wellendehnungen.
Die vergrößerte radiale Lagerluft C3 gleicht Maßänderungen aus, die durch feste Passungen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Das Lager deckt einen Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Weil das Lager offen konstruiert ist und der Außenring keine Schmierbohrung aufweist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über das umgebende Gehäuse.
Die Kurzbezeichnung NU kennzeichnet ein Zylinderrollenlager mit zwei festen Borden am Außenring und einem bordlosen Innenring. Durch diese Bauweise lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen. Das Lager fungiert als reines Loslager, überträgt ausschließlich Radialkräfte und gleicht axiale Längenänderungen der Welle direkt zwischen den Rollen und der Laufbahn aus.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 140 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm und eine Baubreite von 42 mm. Diese Hauptabmessungen folgen der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 und definieren den Bauraum für den Einbau auf Wellen und in Lagergehäusen mittlerer bis großer Maschinenbaugruppen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Freiraum wirkt Verspannungen entgegen, wenn sich Bauteile bei Erwärmung ausdehnen oder feste Passungen anliegen. Das sorgt für einen leichten Lauf, wenn im Betrieb nennenswerte Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Ein Messingkäfig zeichnet sich durch eine hohe mechanische Festigkeit aus. Er führt die zylindrischen Wälzkörper sicher bei starken Beschleunigungen, Vibrationen und höheren Betriebstemperaturen, was der Laufruhe des gesamten Systems zugutekommt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Messingkäfig und die Formstabilität der Lagerkomponenten unterstützen diese thermische Spanne. Für den zuverlässigen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Viskosität und Eignung genau auf diesen Einsatzbereich abgestimmt sind.
Dieses Zylinderrollenlager besitzt keine integrierten Dichtungen und ist als offenes Wälzlager ausgeführt. Auch der Außenring weist keine Nut oder Schmierbohrung auf. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit sowie die Bevorratung von Schmierfett oder Schmieröl erfolgen daher vollständig über geeignete externe Dichtelemente und Schmierkanäle im Gehäuse.
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