NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,93 € | 454,71 € |
| 5 | 47,86 € | 430,78 € |
Mit den Hauptabmessungen 120 mm Bohrungsdurchmesser, 215 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 58 mm eignet sich dieses Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtungen ermöglicht eine flexible Schmierung über das Gehäusesystem. Der Hersteller NKE Steyr fertigt das Lager in Normaltoleranz nach P0 bzw. ABEC 1.
Dieses Wälzlager fungiert konstruktionsbedingt als reines Loslager. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ausgeführt ist, lassen sich axiale Längenänderungen der Welle infolge thermischer Ausdehnung zwanglos im Lagerinneren ausgleichen. Typische Einsatzbereiche umfassen Wellenlagerungen mit hohen Radiallasten, bei denen axiale Längenausgleiche erforderlich sind. Die trennbaren Lagerringe erleichtern zudem die Montage und Demontage bei beengten Platzverhältnissen.
Die Ausführung mit massivem Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit gegenüber Schwingungen, Stößen und Beschleunigungskräften aus. Ergänzend sorgt die erhöhte Radiallagerluft C3 für den nötigen Betriebsspielraum, wenn Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen zu einer Aufweitung des Innenrings führen. Für thermisch anspruchsvolle Umgebungen ist das Lager auf einen Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt, was eine stabile Führung der Zylinderrollen unterstützt.
Das Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Baubreite von 58 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen entsprechen der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Bei der Konstruktion und beim Ersatzteiltausch sind diese Anschlussmaße maßgeblich für den passgenauen Einbau auf der Welle und im Lagergehäuse.
Die Kennzeichnung NU beschreibt ein Loslager, bei dem der Außenring zwei feste Borde besitzt, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch nimmt das Lager ausschließlich Radialkräfte auf und erlaubt axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse in beide Richtungen. Diese Eigenschaft verhindert axiale Verspannungen bei betriebsbedingter Erwärmung der Welle.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im Auslieferungszustand. Sie schafft eine Reserve für Anwendungen, bei denen feste Passungen den Innenring aufweiten oder hohe Betriebstemperaturen ein Temperaturgefälle zwischen Welle und Gehäuse erzeugen. Nach dem Einbau verbleibt so das erforderliche Betriebsspiel, um ein Klemmen der Rollen zu vermeiden.
Der verbaute Messingkäfig zeichnet sich durch mechanische Stabilität und Widerstandskraft gegen dynamische Stoß- sowie Fliehkräfte aus. Er führt die Zylinderrollen gleichmäßig und eignet sich für anspruchsvolle Einsatzbedingungen mit starken Schwingungen. Zudem zeigt der Werkstoff günstige Notlaufeigenschaften bei Schmierungsmängeln und bleibt über den gesamten Temperaturbereich formstabil.
Für dieses Lager gilt ein zulässiger Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Gummidichtungen handelt, setzt der gewählte Schmierstoff die konkrete Temperaturgrenze im Betrieb. Sowohl die Stahlringe als auch der Messingkäfig sind auf den Betrieb innerhalb dieser thermischen Spanne abgestimmt.
Da das Lager werksseitig ungekapselt und ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl über die Gehäusekonstruktion der Maschine. Da der Außenring keine Nut und keine Schmierbohrung aufweist, muss die Schmierstoffzuführung seitlich an den Wälzkörpern vorbei erfolgen. Eine passende externe Abdichtung schützt den Schmierstoff vor Schmutzeintrag.
NKE AUSTRIA GmbH
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