NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 15,70 € | 298,14 € |
| 5 | 31,38 € | 282,46 € |
Dank der Linienberührung zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen widersteht dieses Lager starken mechanischen Beanspruchungen. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtung ist es für den Betrieb mit externer Schmierung konzipiert. Der integrierte Messingkäfig führt die Rollen auch bei thermischen und dynamischen Einflüssen verlässlich.
In Maschinenkonstruktionen fungiert die Bauform NJ typischerweise als Stützlager. Neben der Aufnahme hoher radialer Kräfte stützt das Lager axiale Verschiebungen in einer Richtung ab, während der Innenring zu einer Seite herausnehmbar bleibt. Diese Eigenschaft erleichtert Montage sowie Wartung. Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau nutzen diese Kombination, um temperaturbedingte Längenänderungen der Welle konstruktiv auszugleichen.
Die Ausführung mit der Lagerluft C3 weist eine gegenüber der Normalluft vergrößerte radiale Lagerluft auf. Sie dient dazu, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen den radialen Spielraum verringern. In Verbindung mit dem Messingkäfig eignet sich dieses Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Der Außenring kommt ohne Nut und Schmierbohrung aus, sodass die Schmierstoffzuführung über die Gehäusekonstruktion erfolgt.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager kombiniert eine hohe radiale Tragfähigkeit mit der Stützlagerfunktion der Bauform NJ. Mit einem Messingkäfig, der erhöhten Radiallagerluft C3 und einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius eignet es sich für thermisch wie dynamisch fordernde Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Baubreite von 55 mm auf. Die Fertigungsgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse Normal nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Es besitzt weder Ringnuten noch Schmierbohrungen im Außenring.
Die Bauart NJ verfügt über zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt das Lager Axialkräfte aus einer Richtung auf und dient als Stützlager. Der Innenring lässt sich zu einer Seite herausnehmen, was getrennte Einbauprozesse von Welle und Gehäuse ermöglicht.
Die Angabe C3 steht für eine größere Radiallagerluft als der Standard. Bei starker betrieblicher Wärmeentwicklung dehnt sich die Welle stärker aus als das umgebende Gehäuse. Das vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, dass die Wälzkörper auch unter thermischer Ausdehnung oder strammen Passungen nicht verklemmen.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtung handelt, übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion den Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt wahlweise mit Öl oder Schmierfett direkt über das Gehäuse, abgestimmt auf den spezifizierten Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Der Messingkäfig hält die zylindrischen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und führt sie präzise durch die Lastzone. Im Vergleich zu Blechkäfigen widersteht Messing höheren dynamischen Belastungen, Schwingungen sowie raschen Drehzahlwechseln und zeigt sich unempfindlich gegenüber gängigen Industrie-Schmierstoffen.
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