FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,79 € | 319,14 € |
| 5 | 33,59 € | 302,34 € |
Das zweireihige Zylinderrollenlager NN3011 -D-K-TVP-SP-XL von FAG bietet mit 55 mm Bohrung und 90 mm Außendurchmesser hohe radiale Steifigkeit für Loslagerungen.
Das Zylinderrollenlager NN3011 -D-K-TVP-SP-XL ist ein zweireihiges Wälzlager in Loslager-Bauform, das speziell zur Aufnahme hoher Radialkräfte ausgelegt ist. Mit den Hauptabmessungen 55 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite kommt diese Ausführung vor allem in präzisen Lageranordnungen und steifen Wellenführungen zum Einsatz. Der Verzicht auf eine Dichtung erlaubt eine flexible Schmierung im offenen Betrieb, während der abnehmbare Außenring den getrennten Einbau von Innen- und Außenring erleichtert.
Konstrukteure setzen dieses zweireihige Zylinderrollenlager vorrangig dort ein, wo hohe radiale Belastungen mit präziser Wellenführung zusammentreffen. Durch die zylindrischen Wälzkörper auf zwei Rollenreihen bietet das Lager eine breite Kontaktfläche und damit ausgeprägte radiale Steifigkeit. Typische Einsatzfelder finden sich in hochgenauen Lagerungen, die axiale Längenänderungen der Welle zwangfrei ausgleichen müssen. Da der Außenring beidseitig abnehmbar ausgeführt ist, dient das Bauteil als reines Loslager ohne axiale Lastaufnahme.
Die Ausführung mit konischer Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht Ihnen eine gezielte Einstellung der radialen Lagerluft während der Montage auf einem kegeligen Wellensitz. In Kombination mit der stark verringerten Radiallagerluft und der Hochgenauigkeitstoleranz SP erreichen Sie einen besonders exakten Rundlauf. Ergänzend sorgt der geführte Polyamidkäfig für einen leisen Lauf der Rollenkränze. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass das offene Lager eine saubere Einbauumgebung und ein abgestimmtes externes Dichtungskonzept benötigt.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 26 mm ist diese Ausführung gefertigt. Die Innenbohrung ist konisch im Kegelverhältnis 1:12 ausgeführt. Durch diese definierten Anschlussmaße eignet sich die Loslager-Einheit für präzise abgestimmte zylindrische und kegelige Lagersitze.
Die kegelige Innenbohrung mit dem Kegel 1:12 erlaubt es, das Lagerspiel beim Aufschieben auf den konischen Wellenzapfen präzise anzupassen. Durch das kontrollierte axiale Verschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich die stark verringerte Radiallagerluft exakt einstellen lässt. Dies dient einer spielfreien und steifen Führung der Welle.
Die Kennzeichnung SP steht für Sondertoleranz beziehungsweise Superpräzision. Lager dieser Klasse weisen engere Maß- und Lauftoleranzen auf als standardmäßige Wälzlager. Dies fördert eine hohe Rundlaufgenauigkeit und minimiert Vibrationen, was insbesondere in anspruchsvollen Arbeitsspindeln oder feinmechanischen Antrieben gefordert ist.
Der Käfig aus Polyamid, gekennzeichnet durch das Nachsetzzeichen TVP, zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute Dämpfungseigenschaften aus. Er führt die beiden Rollenreihen reibungsarm und trägt zu einer Geräuschdämpfung bei. Zudem verringert die geringe Masse die Fliehkräfte innerhalb der Wälzkörperanordnung.
Als Loslager mit beidseitig abnehmbarem Außenring nimmt diese Bauform ausschließlich Radialkräfte auf. Thermisch bedingte Längenänderungen der Welle gleicht das Lager durch die freie axiale Verschiebbarkeit zwischen Rollen und Außenringbahn zwanglos aus. Dadurch entstehen keine unzulässigen Axialspannungen im gesamten Lagersystem.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtungen ausgeführt ist und der Außenring keine Schmiernut oder Bohrungen aufweist, muss das Schmiermittel direkt über die Anschlusskonstruktion zugeführt werden. Je nach Einsatzfall eignet sich Fett- oder Ölschmierung, wobei das Maschinengehäuse mit externen Dichtungen gegen Schmutz und Schmiermittelverlust geschützt werden muss.
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