FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das zweireihige Zylinderrollenlager NN3009 -D-K-TVP-SP-XL von FAG bietet hohe radiale Steifigkeit bei kompakten Abmessungen von 45x75x23 mm.
Das Zylinderrollenlager NN3009 -D-K-TVP-SP-XL ist ein zweireihiges Loslager für Präzisionsanwendungen mit hohen Radiallasten. Durch die zylindrischen Wälzkörper auf zwei Laufbahnen nimmt diese Bauform Querkräfte auf engem Bauraum auf. Der abnehmbare Außenring erleichtert die Montage sowie die getrennte Ausrichtung von Innen- und Außenring. Für anspruchsvolle Konstruktionen im Maschinenbau bietet FAG dieses offene Lager mit einem formstabilen Polyamidkäfig und der Präzisionsklasse SP an.
Dieses Wälzlager nimmt hohe radiale Querkräfte bei präzisem Rundlauf auf. Als Loslager gleicht die Konstruktion axiale Längenänderungen der Welle direkt zwischen Rollensatz und Laufbahn aus. Häufig erfolgt der Einbau in Kombination mit separaten Axiallagern bei hochgenauen Spindellagerungen und Wellenführungen, um Biegemomente und Axiallasten konstruktiv sauber aufzuteilen.
Die konische Bohrung mit Kegel 1:12 ermöglicht ein gezieltes Einstellen des radialen Betriebsspiels beim Aufschieben auf einen kegeligen Wellensitz. In Verbindung mit der stark verringerten Radiallagerluft und der Toleranzklasse SP entsteht eine steife, spielarme Lagerung für maßgenaue Prozesse. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtung handelt, erfolgt der Schutz vor Umwelteinflüssen über eine externe Gehäuseabdichtung.
Ein zweireihiges Zylinderrollenlager der Reihe NN3009 verbindet hohe radiale Tragfähigkeit mit hoher Steifigkeit. Durch den beidseitig abnehmbaren Außenring fungiert es als reines Loslager. Die Ausführung zeichnet sich durch einen Polyamidkäfig, eine konische Innenbohrung sowie die Fertigung nach Toleranzklasse SP aus.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 75 mm sowie einer Gesamtbreite von 23 mm weist das Modell standardisierte Hauptabmessungen auf. Die Innenbohrung ist kegelig im Verhältnis 1:12 ausgeführt. Diese Werte bilden die Grundlage für die Auslegung von Gehäusesitz und Welle.
Eine konische Bohrung erlaubt das kontrollierte Einstellen der radialen Lagerluft während der Montage. Beim Aufschieben des Innenrings auf einen kegeligen Wellensitz weitet sich der Ring definiert auf. Auf diese Weise lässt sich das verringerte Lagerspiel für schwingungsarme Führungen passgenau justieren.
Das Kürzel SP steht für Sonderpräzision bei Maß- und Lauftoleranzen. Bauteile dieser Genauigkeitsklasse weisen engere Toleranzfelder und eine gesteigerte Rundlaufpräzision auf. Anwender setzen SP-Lager bevorzugt in hochgenauen Spindellagerungen oder Wellenführungen ein, bei denen minimale Abweichungen entscheidend sind.
Da das Lager ohne werkseitige Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt Schmierstoff direkt an die Laufbahnen und Rollenreihen. Je nach Betriebsbedingungen erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl. Der Schutz vor Schmutzeintrag erfordert eine externe Abdichtung in der umgebenden Gehäusekonstruktion.
Ein Käfig aus Polyamid führt die Zylinderrollen beider Reihen auf gleichmäßigem Abstand. Durch sein geringes Eigengewicht reduziert er die Trägheitskräfte im Lager. Zudem dämpft das Material mechanische Schwingungen und unterstützt ein ruhiges Laufverhalten bei kontinuierlichen Radialbelastungen.
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