FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 345,48 € | 6.564,05 € |
| 3 | 690,96 € | 6.218,57 € |
Das Zylinderrollenlager NU2256 -E-TB-M1 von FAG nimmt bei Hauptabmessungen von 280x500x130 mm hohe radiale Kräfte im industriellen Dauereinsatz auf.
Das Zylinderrollenlager NU2256 -E-TB-M1 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 280 mm, einem Außendurchmesser von 500 mm und einer Breite von 130 mm eignet sich die Konstruktion für schwere Wellenlagerungen. Als offenes Lager konzipiert, erfolgt die Schmierstoffversorgung direkt über das Aggregat. Der verbaute Messingkäfig führt die Wälzkörper und unterstützt den stabilen Lauf im zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Zylinderrollenlager nimmt hohe radiale Belastungen auf, wie sie typischerweise in schweren Maschinen oder industriellen Großanlagen auftreten. Der Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen verleiht der Lagerstelle eine hohe radiale Steifigkeit. Als reines Loslager gleicht die Konstruktion axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zwangfrei aus. Dies trägt dazu bei, mechanischen Verspannungen infolge betriebsbedingter Wärmeausdehnungen entgegenzuwirken.
In der NU-Ausführung führt der Außenring die Rollen zwischen zwei festen Borden, während der bordlose Innenring beidseitig herausnehmbar ist. Diese Zerlegbarkeit erleichtert die Montage sowie die getrennte Passungswahl für Welle und Gehäuse. Der massive Messingkäfig empfiehlt sich insbesondere bei starken dynamischen Kräften und Vibrationen. Dank der Fertigung in Normaltoleranz P0/PN (entsprechend ABEC 1) und normaler Radiallagerluft erfüllt das Lager gängige industrielle Anforderungen.
Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 280 mm, einen Außendurchmesser von 500 mm sowie eine Breite von 130 mm auf. Das einreihige Bauteil ist als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben gefertigt, wodurch der Einbauraum im Gehäuse auf diese Hauptmaße abgestimmt werden kann.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring ohne Borde ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausziehen. Das Lager wirkt als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf, während axiale Wellenbewegungen im Lagerinneren ausgeglichen werden.
Für das Zylinderrollenlager ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Die thermische Einsatzgrenze wird durch die Maßstabilität der Lagerringe, den Messingkäfig und den gewählten Schmierstoff bestimmt. Für den störungsfreien Lauf muss der genutzte Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Der Messingkäfig hält die zylindrischen Rollen auf gleichmäßigem Abstand zueinander und trennt die Wälzkörper voneinander. Messing zeichnet sich durch hohe mechanische Stabilität aus. Daher eignet sich dieser Werkstoff vor allem bei Vibrationen und Stoßbelastungen.
P0 beziehungsweise PN steht für die Normaltoleranz und entspricht der Einstufung ABEC 1. Diese Einstufung definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser und Lagerbreite. Die Standardklasse genügt den Anforderungen der meisten industriellen Maschinen und Aggregate.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtungen ausgeführt ist, muss der Schutz vor Staub und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen. Konstrukteure nutzen hierfür meist Radialwellendichtringe oder Labyrinthdichtungen, die gleichzeitig dem Austreten von Schmierstoff aus der Lagerstelle entgegenwirken.
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