INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 5,08 € | 96,76 € |
| 30 | 10,19 € | 91,65 € |
Das zweireihige, vollrollige Zylinderrollenlager SL045007 -C3 von INA mit den Maßen 35x62x36 mm dient als Festlager für hohe radiale Lastaufnahmen.
Das Zylinderrollenlager SL045007 -C3 ist ein offenes Wälzlager des Herstellers INA. Die Bauart verzichtet zugunsten der maximalen Rollenanzahl auf einen Käfig, wodurch das Wälzlager hohe Radialkräfte aufnehmen kann. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm sowie einer Breite von 36 mm eignet sich diese Festlager-Ausführung zur Aufnahme kombinierter Belastungen bei gleichzeitiger axialer Führung der Welle.
Konstrukteure setzen dieses vollrollige Lager vorrangig in hochbelasteten Lagerstellen ein, bei denen der Bauraum begrenzt ist, aber hohe Tragfähigkeiten gefordert werden. Als Festlager führt die Baueinheit die Welle in beide axiale Richtungen. Typische Einsatzfelder finden sich bei Anwendungen mit hohen Radialkräften und beidseitiger Führung. Durch den Verzicht auf Dichtscheiben lässt sich das Lager direkt über Schmierbohrungen in das bestehende Schmierkonzept der Konstruktion einbinden.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen gleicht thermische Dehnungen aus, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Da kein Käfig vorhanden ist, berühren sich die Zylinderrollen direkt, was die Grenzdrehzahl gegenüber Käfiglagern verringert, die Tragfähigkeit jedoch steigert.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Gesamtbreite von 36 mm. Durch die zweireihige Bauweise bietet es eine breite Stützbasis auf der Welle. Diese Maße entsprechen den standardisierten Nennabmessungen für kompakte Industrielagerstellen.
Das Nachsetzzeichen C3 beschreibt eine Radiallagerluft, die über dem normalen Standardmaß liegt. Diese vergrößerte Lagerluft wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen zu einer Ausdehnung des Innenrings führen. Es unterstützt einen leichten Lauf auch unter erhöhten Betriebstemperaturen.
Das Lager besitzt sowohl im Innen- als auch im Außenring eine umlaufende Schmiernut sowie radiale Schmierbohrungen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Schmierstoffversorgung im Betrieb über das Gehäuse mittels Fett oder Öl direkt über die vorgesehenen Bohrungen.
Ein Festlager fixiert die Welle gegenüber dem Gehäuse in beiden axialen Richtungen eindeutig und nimmt gleichzeitig die radialen Kräfte auf. Durch feste Borde an den Lagerringen können axiale Führungskräfte übertragen werden, was axiale Verschiebungen der Welle im Betrieb begrenzt.
Bei einem vollrolligen Zylinderrollenlager wird der Innenraum vollständig mit Wälzkörpern gefüllt. Der Verzicht auf Stege oder Führungsringe schafft Platz für zusätzliche Rollen. Dadurch bietet das Lager eine hohe radiale Belastbarkeit gegenüber Ausführungen mit Käfig, eignet sich jedoch für niedrigere bis mittlere Drehzahlen.
Das Wälzlager ist für den Einsatz in Umgebungstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Aufgrund der offenen Konstruktion ohne temperatursensible Elastomerdichtungen wird der tatsächliche Einsatzbereich im Betrieb primär durch die thermische Beständigkeit des zugeführten Schmierstoffs bestimmt.
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