FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 18,16 € | 345,03 € |
| 5 | 36,32 € | 326,87 € |
Das Zylinderrollenlager NU317 -E-XL-M1A-C3 von FAG (85x180x41 mm) nimmt als Loslager hohe Radialkräfte auf und gleicht Wellendehnungen aus.
Das Zylinderrollenlager NU317 -E-XL-M1A-C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von FAG, das für die Aufnahme schwerer Radiallasten konstruiert wurde. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Breite von 41 mm dient dieses Bauteil in schweren Antrieben und Industriegetrieben als belastbare Lagerung. Die zylindrischen Rollen bieten dank modifizierter Linienberührung eine hohe Steifigkeit. Durch die offene Bauweise lässt sich die Lagerstelle direkt in vorhandene Schmierkreisläufe integrieren.
In Maschinen mit langen Wellen oder variierenden Betriebstemperaturen fungiert diese Ausführung typischerweise als reines Loslager. Weil der Innenring keine Borde aufweist und beidseitig herausnehmbar ist, ermöglicht das Lager den zwangfreien Ausgleich axialer Längenänderungen direkt zwischen den Wälzkörpern und der Laufbahn. Konstrukteure nutzen diese Eigenschaft gern in Kombination mit einem separaten Festlager. Zudem erleichtert der getrennt montierbare Innenring den Einbau und Wartungsarbeiten in Gehäusen.
Die Zusatzbezeichnung M1A kennzeichnet einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig, der mechanischen Schwingungen und hohen Beschleunigungskräften standhält. Zusammen mit der erhöhten radialen Lagerluft C3 eignet sich das Bauteil insbesondere für Einbaustellen, an denen betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen zu einer Ausdehnung der Ringe führen. Das vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, dass sich die Rollen auch unter Temperatureinfluss frei bewegen können.
Das Lager weist eine Bohrung von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 41 mm auf. Es handelt sich um ein einreihiges Zylinderrollenlager mit zylindrischer Bohrung. Der Außenring besitzt weder Nut noch Schmierbohrung, weshalb Schmierstoff stirnseitig an die Rollen herangeführt werden sollte.
Bei Lagern der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig abziehen und getrennt auf der Welle montieren. Im laufenden Betrieb gestattet diese Geometrie axiale Verschiebungen der Welle relativ zum Gehäuse.
Die Kennzeichnung C3 definiert eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur normalen Ausführung. Dieses zusätzliche Spiel gleicht temperaturbedingte Dehnungen oder ringverengende Passungen aus. So bleibt der reibungsarme Lauf der Zylinderrollen auch bei thermischen Differenzen zwischen Innen- und Außenring erhalten.
Das Kürzel M1A steht für einen Massivkäfig aus Messing, der am Außenring geführt wird. Die Außenbordführung verleiht dem Käfig bei wechselnden Belastungen und Schwingungen hohe Stabilität. Das Material Messing eignet sich zudem für anspruchsvolle Umgebungen mit starken Beschleunigungskräften.
Als reines Loslager kann diese NU-Ausführung keine axialen Führungskräfte aufnehmen. Die Zylinderrollen gleiten auf der bordlosen Laufbahn des Innenrings axial frei hin und her. Zur axialen Fixierung einer Welle muss in der Gesamtkonstruktion stets ein separates Festlager vorgesehen werden.
Weil das Lager keine integrierten Dichtscheiben und keine Schmiernuten im Außenring besitzt, erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl über das umgebende Maschinengehäuse. Externe Gehäusedichtungen halten das Schmiermittel an der Lagerstelle und schirmen die Wälzkörper vor Umgebungsstaub ab.
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