NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,26 € | 119,13 € |
| 20 | 12,54 € | 112,85 € |
Durch den Linienkontakt der Rollenkörper zeichnet sich die Bauart durch eine hohe Belastbarkeit aus. Mit den Abmessungen 75 x 130 x 25 mm eignet sich die Ausführung für industrielle Wellenlagerungen. Die Einstufung in die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) sorgt für genormte Fertigungsmaße.
Da der Innenring keine Borde besitzt und beidseitig herausnehmbar ist, gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle direkt im Bauteil aus. Dies beugt thermischen Verspannungen zwischen Gehäuse und rotierender Welle vor. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau an Lagerstellen, an denen Wellen unter Betriebstemperatur arbeiten.
Die Kennzeichnung C4 kennzeichnet eine radiale Lagerluft, die über dem Standard und über der Gruppe C3 liegt. Diese Variante wird gewählt, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring entstehen oder feste Passungen das Betriebsspiel reduzieren. Durch die vergrößerte Ausgangsluft verbleibt auch unter thermischer Ausdehnung ausreichend Spiel. Zudem erleichtert der beidseitig herausnehmbare Innenring die getrennte Montage von Welle und Gehäuse in Ihrer Baugruppe.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 25 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in Gehäusebohrungen des Maschinenbaus. Vor dem Einbau sollte stets der vorhandene Einbauraum geprüft werden.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Die Zylinderrollen können sich dadurch auf dem Innenring axial verschieben. Längenänderungen durch betriebsbedingte Erwärmung der Welle werden somit kräftefrei im Lager ausgeglichen, ohne dass axiale Zwängungen auf Gehäuse oder Nachbarlager wirken.
Die Lagerluftklasse C4 bietet größeres radiales Spiel als die Standardluft oder C3. Dies ist erforderlich, wenn hohe Betriebstemperaturen zu einer stärkeren Ausdehnung der Welle führen oder stramme Passungssitze das Lagerspiel beim Aufpressen stark verengen. C4 trägt dazu bei, dass das Lager im Dauerbetrieb nicht klemmt.
Die Bezeichnung P0 (äquivalent zu ABEC 1 nach US-Norm) steht für die Normaltoleranz von Wälzlagern. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Lauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Für die meisten Standardanwendungen im industriellen Maschinenbau liefert diese Toleranzklasse eine bewährte Passgenauigkeit und Laufruhe.
Ein zerlegbares Lager erlaubt die getrennte Montage der Komponenten. Der Innenring lässt sich separat auf die Welle aufbringen, während Außenring und Rollensatz unabhängig im Gehäuse montiert werden. Das erleichtert die Instandhaltung und Erstmontage, da die Bauteile beim Zusammenführen der Baugruppe lediglich axial ineinandergeschoben werden.
Nein, die Bauform NU nimmt ausschließlich radiale Lasten auf. Da der Innenring keine Borde besitzt, fehlt ein Anschlag zur Übertragung von Schubkräften in axialer Richtung. Für axiale Lasten muss in der Gesamtlagerung ein zusätzliches Festlager vorgesehen werden, das die Führung der Welle in Längsrichtung übernimmt.
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