NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 31,75 € | 603,16 € |
| 3 | 63,50 € | 571,41 € |
Durch die Abmessungen von 150 mm Innendurchmesser, 270 mm Außendurchmesser und 45 mm Breite eignet sich diese Ausführung für anspruchsvolle Maschinenwellen im industriellen Bereich. Die Bauform NJ fungiert als Stützlager, das Wellen in einer axialen Richtung führt und axiale Längenänderungen in die Gegenrichtung ausgleicht. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Zylinderrollenlager kommt vor allem bei Lagerungen zum Einsatz, bei denen hohe Radiallasten vorherrschen. Da der Innenring einseitig herausnehmbar ausgeführt ist, lässt sich das Lager bei der Montage separat auf die Welle aufziehen. Die NJ-Konstruktion nimmt zusätzlich einseitige Axialkräfte über den festen Bord auf. Dadurch eignet sich die Ausführung für Lagerungsanordnungen, bei denen das Bauteil Wärmedehnungen der Welle entlang des Verschiebewegs zulässt.
Die Kennzeichnung C4 kennzeichnet eine über der Standard-Lagerluft liegende radiale Lagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen wirkt einem Klemmen des Lagers entgegen, falls im Betrieb erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Auch bei festen Passungen auf der Welle oder im Gehäuse bleibt so ausreichend Betriebsspiel erhalten. Vor dem Einbau sollte geprüft werden, ob die Einsatzbedingungen diese vergrößerte Lagerluftausführung erfordern.
Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 270 mm und einer Breite von 45 mm weist dieses Wälzlager standardisierte Hauptabmessungen auf. Anhand dieser Werte stimmen Anwender den Lagersitz auf der Welle sowie die Gehäusebohrung ab. Die Fertigung entspricht der regulären Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für den Industrieeinsatz.
Als Stützlager verfügt die Bauform NJ über zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt die Einheit radiale Lasten sowie axiale Führungskräfte aus einer Richtung auf. In Gegenrichtung erlaubt die Bauart eine relative Verschiebung der Ringe, was Längenänderungen der Welle im Betrieb ausgleicht.
Mit der Lagerluft C4 bietet die Ausführung ein größeres Radialspiel als Standardlager oder C3-Ausführungen. Dieses Merkmal ist zweckmäßig, wenn feste Passungen die Lagerringe aufweiten oder betriebliche Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Das zusätzliche Spiel mindert das Risiko unzulässiger Vorspannung und unterstützt den freien Lauf der Rollen.
Bei diesem einreihigen Zylinderrollenlager ist der Innenring einseitig herausnehmbar gefertigt. Sie können Innenring und Außenring mit dem Rollensatz getrennt voneinander montieren. Das vereinfacht den Einbau bei festen Passungen auf der Welle oder in schwer zugänglichen Maschinengehäusen, da beide Komponenten nacheinander an ihre Position gefügt werden.
Als Radial-Wälzlager ist das Lager in erster Linie für sehr hohe radiale Kräfte konstruiert, da Zylinderrollen einen Linienkontakt mit den Laufbahnen bilden. Durch den Bord am Innenring kann das Lager zusätzlich Axialkräfte in einer Richtung abstützen. Für reine oder beidseitige axiale Führungsaufgaben ist eine Kombination mit anderen Lagerbauarten erforderlich.
Gefertigt nach der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, bietet dieses Zylinderrollenlager normale industrielle Maß- und Laufgenauigkeit. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für gängige Maschinenanwendungen. Sie bietet standardisierte Anschlussmaße für Wellen und Gehäusebohrungen, sodass ein passgenauer Austausch vorhandener Lager möglich ist.
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