NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,32 € | 196,00 € |
| 5 | 20,63 € | 185,69 € |
Durch den massiven Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahn bietet die Konstruktion eine beachtliche Steifigkeit. Die Ausführung als offenes Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Sie integrieren die Baugruppe flexibel in bestehende Schmierkreisläufe mit Öl oder Fett, während der stabile Messingkäfig die Wälzkörper präzise führt.
Konstrukteure setzen dieses Zylinderrollenlager vor allem in mechanischen Antriebssträngen und Industrieanwendungen ein, bei denen starke radiale Kräfte wirken. Als offene Variante ohne integrierte Dichtung läuft die Einheit direkt im Schmierstoff der Maschine. Weil die Bauform NUP über zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord und eine lose Bordscheibe am Innenring verfügt, führt sie die Welle axial in beiden Richtungen.
Bei der Lagerauslegung entscheidet die Zuordnung als Festlager über die axiale Fixierung der Welle. Die Bauart NUP nimmt neben der radialen Hauptlast auch beidseitige Axialkräfte auf, sodass kein zusätzliches Axiallager erforderlich ist. Der verbaute Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit sowie Verschleißfestigkeit aus. Dadurch eignet sich die Variante besonders für anspruchsvolle Einsatzbedingungen mit wechselnden Drehzahlen, Vibrationen oder höheren Betriebstemperaturen.
Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Baubreite von 37 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen der Reihe NUP315. Dies ermöglicht den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in standardisierten Gehäusebohrungen.
Die Bauform NUP definiert ein Festlager. Der Außenring besitzt zwei feste Borde, während der Innenring über einen festen Bord und eine lose beiliegende Bordscheibe verfügt. Durch diese Geometrie überträgt die Einheit Radialkräfte und fixiert die Welle gleichzeitig in beiden axialen Richtungen im Gehäuse.
Der Messingkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper präzise durch die Lastzone. Das Material zeichnet sich durch Formstabilität, Beständigkeit gegenüber Schwingungen sowie Stoßbelastungen aus und widersteht chemischen Einflüssen durch Schmierstoffe. Das unterstützt einen gleichmäßigen Lauf unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Da es sich um ein offenes Lager ohne elastomere Dichtlippen handelt, setzt primär der gewählte Schmierstoff die praktischen Einsatzgrenzen. Fett oder Schmieröl werden passend zur jeweiligen Betriebstemperatur und Viskositätsanforderung ausgewählt.
Gefertigt mit normaler Radiallagerluft entspricht dieses Modell der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardpräzision genügt den gängigen Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau, solange die Konstruktion keine speziell vergrößerte Lagerluft wie die Klasse C3 verlangt.
Der glatte Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ist für Gehäuse konstruiert, bei denen die Schmierstoffzufuhr seitlich erfolgt oder das Lager in einem Ölbad läuft. Beim Einbau ist keine Ausrichtung von Schmierbohrungen im Gehäusesitz erforderlich, was die Montage erleichtert.
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