FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 138,68 € | 2.635,04 € |
| 3 | 277,37 € | 2.496,35 € |
Zylinderrollenlager N244 -E-M1 von FAG: Einreihiges Loslager mit 220 mm Bohrung und 400 mm Außendurchmesser für hohe Radialkräfte.
Das Zylinderrollenlager N244 -E-M1 von FAG ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit hohen Kräften. Mit einem Innendurchmesser von 220 mm, einem Außendurchmesser von 400 mm und einer Breite von 65 mm nimmt dieses Rollenlager starke Belastungen auf. Zylinderrollen bieten durch ihre Linienberührung eine größere Kontaktfläche als Kugeln, was dem Bauteil eine hohe Steifigkeit verleiht. Konstrukteure nutzen diese Ausführung gezielt für schwere Wellenlagerungen im Großmaschinenbau.
Dieses Rollenlager kommt vor allem in schwer beladenen Antriebssträngen, Großgetrieben und industriellen Maschinen zum Einsatz, an denen reine Radialkräfte wirken. Da die Rollen die Last über eine breite Kontaktlinie auf die Laufbahnen übertragen, bleibt die Verformung unter Belastung gering. In Kombination mit einem separaten Festlager übernimmt das Bauteil die radiale Führung der Welle bei hohen Stoß- und Dauerlasten. Für reine oder kombinierte Axialbelastungen ist dieser Lagertyp konstruktionsbedingt nicht geeignet.
Bei der Ausführung N besitzt der Außenring keine Borde, wodurch er sich zu beiden Seiten hin komplett abziehen lässt. Diese Konstruktion erleichtert den Einbau erheblich, weil Innenring samt Rollensatz und der Außenring getrennt montiert werden können. Im laufenden Betrieb gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle infolge von Temperaturunterschieden reibungsarm direkt zwischen den Laufbahnen aus. Da der Außenring weder über Schmiernuten noch über Schmierbohrungen verfügt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäuse.
Einreihige Zylinderrollenlager dieser Bauart übertragen hohe Radialkräfte bei hoher Steifigkeit. Die zylindrischen Wälzkörper verteilen die Flächenpressung gleichmäßig über eine Linienberührung auf den Laufbahnen. Durch die Bauform N dient das Lager als reines Loslager zum Ausgleich von Wellenverschiebungen.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 220 mm, einen Außendurchmesser von 400 mm und eine Gesamtbreite von 65 mm. Diese Hauptabmessungen sind ausschlaggebend für den passgenauen Sitz auf der Welle sowie im Gehäusesitz.
Die Kennzeichnung N steht für einen Innenring mit zwei festen Borden und einen bordlosen Außenring. Der Außenring lässt sich axial in beide Richtungen frei verschieben. Dadurch nimmt das Lager keinerlei Axialkräfte auf und erfüllt die klassische Loslagerfunktion.
Durch den Verzicht auf Halteborde am Außenring lässt sich das Lager für die Montage komplett zerlegen. Der Innenring mit dem Wälzkörpersatz kann separat auf die Welle aufgebracht und der Außenring unabhängig davon in das Gehäuse eingepasst werden, was den Einbau erleichtert.
Nein, durch den bordlosen Außenring kann dieses Lager keine Axialkräfte übertragen. Axiale Schubkräfte müssen in der Konstruktion vollständig von einem separaten Festlager, beispielsweise einem Rillenkugellager oder Pendelrollenlager, abgestützt werden.
Da der Außenring dieses Lagers ohne Schmiernut und ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, muss der Schmierstoff von der Seite an die Laufbahnen herangeführt werden. Eine gezielte Zufuhr über das Lagergehäuse oder benachbarte Schmierdüsen trägt zu einer gleichmäßigen Benetzung der Kontaktflächen bei.
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