NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,46 € | 160,75 € |
| 20 | 16,92 € | 152,29 € |
Bei Hauptabmessungen von 70 mm Bohrungsdurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite kommt dieses Modell vor allem als klassisches Loslager zum Einsatz. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahn nimmt die Konstruktion hohe Radiallasten auf. Der Innenring lässt sich beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage von Welle und Gehäuse erleichtert.
Konstruktionen mit langen Wellen oder thermischer Ausdehnung verlangen nach Wälzlagern, die axiale Längenänderungen zwangfrei ausgleichen. Als Loslager der Bauform NU führt dieses Rollenlager keine Axialkräfte, sondern gestattet eine freie Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse. Typische Einsatzbereiche finden sich in industriellen Antrieben und Wellenlagerungen mit hohen Radialbelastungen. Die Trennbarkeit der Lagerringe erleichtert zudem Inspektions- und Wartungsarbeiten bei Stillstand.
Das Kürzel C4 kennzeichnet eine Lagerluft, die über dem Bereich der Normalluft und über C3 liegt. Diese vergrößerte radiale Reserve dient dazu, thermische Ausdehnungen bei starker Betriebserwärmung aufzufangen und Verspannungen des Lagers zu vermeiden. Auch bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse bleibt ausreichend Betriebsspiel erhalten. Gefertigt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1, erfüllt das Bauteil die industriellen Maß- und Laufgenauigkeiten für dauerhafte Beanspruchung.
Die Bauform NU besitzt zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch nimmt das Lager ausschließlich Radialkräfte auf und gestattet der Welle eine axiale Längenverschiebung im Lagerinneren. Diese Eigenschaft verhindert Verspannungen durch thermische Längenausdehnung im laufenden Betrieb.
Das Modell weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 35 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe NU314. Sie ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze im Maschinen- und Anlagenbau.
Das Nachsetzzeichen C4 signalisiert eine vergrößerte radiale Lagerluft, die über der Normal-Lagerluft liegt. Sie schafft zusätzlichen Spielraum für Anwendungen, bei denen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungssitze zu einer Verengung des Betriebsspiels führen. Dies beugt unzulässiger Klemmung der Rollenkörper vor.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 (teilweise als PN oder ABEC 1 bezeichnet) ausgeführt. Diese Einstufung deckt die gebräuchlichen industriellen Anforderungen an Rundlauf- und Maßhaltigkeit ab. Sie eignet sich für den Großteil aller Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau, ohne dass Sonderpräzisionen erforderlich sind.
Durch den bordlosen Innenring lässt sich das Lager in seine Hauptbestandteile zerlegen. Dies gestattet es, Außenring mit Rollensatz und Käfig separat im Gehäuse zu montieren, während der Innenring unabhängig davon auf die Welle gefügt wird. Beim finalen Maschinenzusammenbau werden beide Komponenten einfach axial ineinandergeschoben.
Einreihige Zylinderrollenlager sind primär für sehr hohe Radialkräfte ausgelegt. Der Linienkontakt der zylindrischen Wälzkörper überträgt hohe Lasten. In der Ausführung NU können konstruktionsbedingt keine axialen Kräfte aufgenommen werden, weshalb an anderer Stelle der Welle ein Festlager erforderlich ist.
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