NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 60,34 € | 1.146,45 € |
| 3 | 120,69 € | 1.086,10 € |
In der Bauform NJ dient das Lager als Stützlager. Der Außenring besitzt zwei feste Borde, während der Innenring mit einem festen Bord versehen ist und sich einseitig herausnehmen lässt. Durch diese Konstruktion überträgt die Lagereinheit Radiallasten und führt die Welle in eine axiale Richtung, während in die Gegenrichtung ein axialer Verschiebeweg besteht.
Als Stützlager eignet sich diese Bauform für Lagerungsstellen, an denen neben starken Radialkräften auch begrenzte Axialkräfte in einer Richtung auftreten. Da der Innenring einseitig axialen Verschiebeweg zulässt, können thermisch bedingte Längenänderungen der Welle in einer Richtung ausgeglichen werden. Die zerlegbare Ausführung ermöglicht die getrennte Montage von Innenring und Außenring samt Rollensatz auf Welle und Gehäuse.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur normalen Lagerluftgruppe. Bei Lagern mit 170 mm Bohrungsdurchmesser, 310 mm Außendurchmesser und 86 mm Breite kann sich das radiale Betriebsspiel durch feste Passungen sowie Erwärmung im laufenden Betrieb verringern. Die vergrößerte Lagerluft C3 wirkt schädlichen Verspannungen bei thermischer Belastung entgegen. Gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 entspricht das Lager genormten Genauigkeitsanforderungen.
Die NJ-Bauform besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Das Lager wirkt als Stützlager, führt die Welle einseitig in axialer Richtung und lässt nach der Gegenseite hin axialen Verschiebeweg zu.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 170 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm sowie eine Breite von 86 mm. Diese Dimensionen definieren die Einbaumaße für die Aufnahme auf Welle und Gehäuse.
Die C3-Lagerluft gewährt vor dem Einbau mehr radiales Spiel als die Standardgruppe. Bei starker Erwärmung im laufenden Betrieb oder festen Wellenpassungen verringert sich dieses Spiel, wodurch das Bauteil frei und ohne schädliche Klemmung abrollt.
Der Innenring lässt sich zu einer Seite hin aus dem Rollensatz herausnehmen. Diese Trennbarkeit gestattet es, Außenring mit Rollenkranz und Innenring unabhängig voneinander in das Gehäuse und auf die Welle zu montieren.
Über den Linienkontakt der zylindrischen Rollen nimmt die Lagerung hohe Radialkräfte auf. Die festen Borde an Außenring und Innenring stützen zudem axiale Führungskräfte in einer Richtung ab.
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