FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 9,01 € | 171,26 € |
| 20 | 18,02 € | 162,25 € |
Das Zylinderrollenlager NU312 -E-M1A von FAG nimmt mit seinen Maßen 60x130x31 mm und dem Messing-Massivkäfig hohe radiale Kräfte auf.
Das Zylinderrollenlager NU312 -E-M1A ist ein einreihiges Radial-Wälzlager der Marke FAG Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 31 mm stützt dieses Zylinderrollenlager schwere Wellen radial ab. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte auf. Der Außenring kommt ohne Nut oder Schmierbohrung aus und sorgt für einen festen Sitz im Gehäuse.
Dieses Lager kommt vorrangig bei Lagerungen mit hohen Radialkräften zum Einsatz, an denen reine Radiallasten auftreten. Die NU-Bauform fungiert als reines Loslager. Weil der Außenring feste Borde besitzt, der Innenring jedoch bordlos ausgeführt ist, gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle zwanglos direkt im Inneren aus. Die Konstruktion trägt dazu bei, mechanische Verspannungen im Antriebsstrang durch temperaturbedingte Wellenausdehnungen zu vermeiden.
Der Kennbuchstabe M1A kennzeichnet einen massiven Käfig aus Messing, den der Außenring bordgeführt leitet. Diese Ausführung zeichnet sich durch hohe Formstabilität und Vibrationsfestigkeit aus. Die Führung am Außenbord entlastet die Wälzkörper bei hohen Drehzahlen oder unruhigem Lauf. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, lässt sich das Zylinderrollenlager bei Montage und Instandhaltung separat aufpressen, was den Einbau in Werkstatt und Fertigung erleichtert.
Die Bauform NU besitzt zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos ist. Dadurch kann sich der Innenring gegenüber dem Rollensatz in beide Richtungen axial frei verschieben. Das Lager dient somit als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf, ohne Axialschub zu übertragen.
Das Lager weist eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 31 mm auf. Der Einbau erfordert einen zylindrischen Sitz auf der Welle sowie im Gehäuse.
Der Zusatz M1A steht für einen einteiligen Messing-Massivkäfig, der am Außenbord des Lageraußenrings geführt wird. Diese Außenbordführung stabilisiert den Käfig bei starken Zentrifugalkräften und stoßartigen Belastungen, wodurch die Rollen selbst bei dynamischem Betrieb gleichmäßig geführt bleiben.
Da der Innenring keine Halteborde besitzt, lässt er sich komplett vom übrigen Lager trennen. Das ermöglicht eine getrennte Montage: Sie können den Innenring separat auf die Welle aufziehen und den Außenring samt Rollenkranz separat in das Gehäuse einpassen, bevor Sie beide Baugruppen zusammenführen.
Nein, die Bauform NU ist konstruktionsbedingt nicht zur Aufnahme von Axialkräften geeignet. Da der Innenring keine Borde aufweist, würden Axialkräfte zu einem Verschieben der Bauteile führen. Für kombinierte Belastungen aus Radial- und Axialkräften erfordert die Lagerstelle ein zusätzliches Festlager.
Der Außenring dieser Ausführung besitzt weder eine Umfangsnut noch eine Schmierbohrung. Die Schmiermittelzufuhr mit Schmierfett oder Schmieröl muss daher seitlich über das Gehäuse oder benachbarte Bauteile erfolgen. Die Wahl des Schmiermittels richtet sich nach den Drehzahlen und thermischen Bedingungen der Konstruktion.
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