INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,11 € | 77,96 € |
| 30 | 8,21 € | 73,86 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager RSL183011 von INA ohne Außenring eignet sich mit 55 mm Bohrung für radial hoch belastete Konstruktionen.
Das Zylinderrollenlager RSL183011 von INA nimmt als einreihiges Radialrollenlager sehr hohe Radialkräfte auf. In dieser Bauform verzichtet das Lager auf einen separaten Außenring, sodass die zylindrischen Wälzkörper unmittelbar auf einer gehärteten Gehäusebohrung abrollen. Dank der vollrolligen Ausführung ohne Käfig nutzt die Lagerung den Bauraum mit einer maximalen Rollenanzahl aus. Das offene Bauteil weist normale Radiallagerluft auf und deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ab.
Konstrukteure wählen das Zylinderrollenlager RSL183011 vor allem bei kompaktem radialem Einbauraum und anspruchsvollen Querkräften. Durch den Verzicht auf einen Außenring verringert sich der benötigte Gehäusedurchmesser. Typische Einsatzbereiche umfassen kompakte Baugruppen, bei denen das umgebende Bauteil direkt als Laufbahn fungiert. Da kein Käfig vorhanden ist, eignen sich vollrollige Ausführungen vorrangig für schwere Lasten bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen sowie für Schwenkbewegungen.
Bei Ausführungen ohne Außenring bildet die Gehäusebohrung die Gegenlaufbahn der Rollen. Die Gehäusebohrung muss daher gehärtet und feinstbearbeitet sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Zudem verlangt die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen eine externe Abdichtung der Baugruppe gegen Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust. Die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 sorgt für eine genaue Maßhaltigkeit im Maschinenbau. Tragen Sie vor der ersten Inbetriebnahme ein geeignetes Schmierfett oder Schmieröl auf.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 55 mm und eine Breite von 26 mm auf. Über den Rollenkranz ergibt sich ein Außendurchmesser von 83,54 mm. Durch die Bauweise ohne eigenen Außenring bestimmt dieser Rollenumkreis das Passungsmaß der Gehäusebohrung, welche direkt als Lauffläche für die Rollen dient.
Bei einer vollrolligen Konstruktion führt das Lager keinen Käfig, wodurch der Freiraum zwischen den Ringen vollständig mit Zylinderrollen gefüllt ist. Diese maximale Rollenanzahl vergrößert die tragende Kontaktfläche und erlaubt die Aufnahme besonders hoher radialer Belastungen, senkt jedoch die zulässigen Grenzdrehzahlen gegenüber Käfiglagern.
Die umgebende Gehäusebohrung dient den Wälzkörpern als unmittelbare Laufbahn. Deshalb muss die Bohrungsfläche einsatzgehärtet, geschliffen und präzise auf den Außendurchmesser von 83,54 mm abgestimmt sein. Diese Ausführung spart Gewicht und radialen Bauraum ein, stellt jedoch konkrete Anforderungen an die Härte der Anschlusskonstruktion.
Da das Lager als offene Variante ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben geliefert wird, muss die Gehäuseumgebung abgedichtet werden. Verwenden Sie externe Radialwellendichtringe oder Labyrinthdichtungen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern und den Schmierstoffverlust an den Laufbahnen zu minimieren.
Für das Zylinderrollenlager RSL183011 gilt ein Temperatureinsatzbereich von -30 bis +120 Grad. Ohne hitzeempfindliche Kunststoffkäfige oder Elastomerdichtungen richtet sich die tatsächliche Einsatzgrenze nach der Hitzebeständigkeit des gewählten Schmierstoffs sowie der Maßstabilität der Anschlussbauteile.
Die Toleranzklasse P0/PN entspricht dem Standard ABEC 1 und deckt die regulären Maß- und Lauftoleranzen für Wälzlager ab. Diese Genauigkeitsklasse erfüllt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau und erlaubt eine Montage auf passend bearbeiteten Wellen und in entsprechenden Bohrungen.
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