SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 24,92 € | 473,54 € |
| 3 | 49,84 € | 448,62 € |
Das Zylinderrollenlager NU222 ECM von SKF bietet mit 110x200x38 mm und Messingkäfig eine zerlegbare Loslagerung für hohe Radialkräfte.
Das Zylinderrollenlager NU222 ECM von SKF ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Dank des Linienkontakts zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen nimmt diese Bauart schwere radiale Kräfte auf. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, lässt es sich flexibel in bestehende Schmierstoffkreisläufe einbinden. Der solide Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Diese Bauform kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe Querkräfte wirken und axiale Verschiebungen spannungsfrei ausgeglichen werden müssen. Als Loslager verfügt die Ausführung NU über zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos bleibt. Diese Konstruktion erlaubt es der Welle, thermische Längenänderungen gegenüber dem Lagergehäuse ungehindert im Lagerinneren auszugleichen. Typische Einsatzbereiche finden sich in Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus mit getrennter Fest-Loslager-Anordnung.
Der robuste Messingkäfig hält starken mechanischen Belastungen sowie Schwingungen stand und sorgt für thermische Stabilität im Dauerbetrieb. Zudem erleichtert der beidseitig herausnehmbare Innenring die Montage und Wartung. Sie können Innenring und Außenringsatz separat auf Welle und Gehäuse einpassen, was den Einbau in geschlossene Gehäusestrukturen vereinfacht. Die Maßgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, während die erhöhte Laufgenauigkeit nach P6 bzw. ABEC 3 für vibrationsarmen Lauf sorgt.
In der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch können sich Welle und Innenring gegenüber dem Außenring axial frei verschieben. Dies verhindert unzulässige Verspannungen im Lagersystem, die häufig durch thermische Längenausdehnungen der Welle im laufenden Betrieb entstehen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 110 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 200 mm zur Gehäuseaufnahme und eine Baubreite von 38 mm. Diese genormten Dimensionen ermöglichen einen passgenauen Austausch bei der Instandhaltung bestehender Maschinen und Vorrichtungen.
Die Zerlegbarkeit vereinfacht die Handhabung bei Montage und Revision. Innen- und Außenring lassen sich unabhängig voneinander auf der Welle sowie im Lagergehäuse montieren. Zudem erleichtert der abnehmbare Ring die Sichtprüfung der Laufflächen und der Rollensätze bei regelmäßigen Wartungsintervallen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius freigegeben. Der verbaute Messingkäfig behält auch bei wechselnden thermischen Bedingungen seine Formstabilität. Um den sicheren Betrieb innerhalb dieser Spanne zu unterstützen, wird der verwendete Schmierstoff passend zur jeweiligen Betriebstemperatur gewählt.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Standardspiel zwischen den Zylinderrollen und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Radialspiel trägt dazu bei, dass das Lager nach dem radialen Aufpressen auf Welle und Gehäuse sowie unter normalen Betriebstemperaturen ausreichend Spielraum für einen leichten Lauf behält.
Da die Bauform ab Werk ohne Dichtscheiben ausgeführt ist und der Außenring keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr direkt über die Stirnseiten. Die Abdichtung gegen Verschmutzungen und Schmierstoffverlust muss konstruktiv über die Gehäuseumgebung realisiert werden, beispielsweise durch externe Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen.
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