NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,20 € | 41,83 € |
| 35 | 4,39 € | 39,64 € |
Das Zylinderrollenlager NU211 EG von NACHI bietet mit 55 mm Bohrung und 100 mm Außendurchmesser eine zerlegbare Lösung für reine Radiallasten.
Das einreihige Zylinderrollenlager NU211 EG von NACHI nimmt als offenes Wälzlager hohe radiale Kräfte auf. Durch die standardmäßige Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1) und die normale Radiallagerluft lässt sich das Lager passgenau in bestehende Maschinenkonstruktionen einbinden. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ausgeführt ist, erleichtert die Bauweise die Montage sowie die Zugänglichkeit bei künftigen Wartungsarbeiten.
Dieses Radialrollenlager dient vorrangig der Aufnahme hoher Radialkräfte in Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus. In der Bauform NU wirkt die Einheit als reines Loslager. Es gleicht axiale Längenänderungen der Welle, die beispielsweise durch thermische Ausdehnung im laufenden Betrieb entstehen, zwanglos im Lager selbst aus.
Der integrierte Polyamidkäfig führt die Zylinderrollen reibungsarm und sorgt für ein geringes Eigengewicht der rotierenden Bauteile. Die Konstruktion deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Da der Außenring keine Nut und keine Schmierbohrung besitzt und das Lager ungedichtet ausgeführt ist, muss die Schmierstoffversorgung über das umgebende Gehäuse erfolgen. Zudem erlaubt die trennbare Bauform das separate Aufpressen der Lagerringe auf Welle und Gehäusebohrung.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Baubreite von 21 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in genormte Gehäuse und auf entsprechende Wellensitze im industriellen Maschinenbau.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausziehen. Das Lager fungiert als Loslager und kann axiale Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse innerhalb des Rollensatzes ausgleichen.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad freigegeben. Diese Spanne wird maßgeblich durch den verbauten Polyamidkäfig sowie die thermische Stabilität der Lagerringe bestimmt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Sie diesen thermischen Einsatzbereich berücksichtigen.
Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierung über den Schmierkreislauf der umliegenden Baugruppe, etwa durch Ölnebel, Ölbad oder Gehäusefett. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern, ist eine wirksame externe Gehäuseabdichtung vorzusehen.
Das Wälzlager ist in normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardausführung eignet sich für herkömmliche Einbaubedingungen mit regulären Passungen, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
In dieser Ausführung kommt ein Polyamidkäfig zum Einsatz. Dieser Käfigwerkstoff zeichnet sich durch dämpfende Eigenschaften und eine geringe Reibung an den Rollen aus. Zudem weist der Werkstoff eine niedrige Masse auf, was das Trägheitsmoment der Wälzkörperführung gering hält.
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