INA
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Das vollrollige Zylinderrollenlager SL184916 -C3 von INA (80x110x30 mm) nimmt hohe Radiallasten auf und ermöglicht axialen Verschiebeweg.
Das Zylinderrollenlager SL184916 -C3 von INA ist ein zweireihiges Wälzlager ohne Käfig, das gezielt auf die Aufnahme sehr hoher Radialkräfte ausgelegt ist. Durch die vollrollige Ausführung nutzt das Lager den vorhandenen Bauraum mit einer maximalen Rollenzahl aus. Als offenes Bauteil mit den Abmessungen 80 mm Innen- sowie 110 mm Außendurchmesser bei 30 mm Breite eignet es sich für industrielle Konstruktionen, bei denen eine kompakte Bauweise und eine hohe Tragfähigkeit gefordert sind.
Dieses zweireihige Zylinderrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Radiallasten bei moderaten Drehzahlen auftreten. Die Ausführung als Stützlager erlaubt einen axialen Verschiebeweg der Welle gegenüber dem Gehäuse in begrenztem Rahmen, während Axialkräfte aus einer Richtung aufgenommen werden. Zudem erleichtert der einseitig herausnehmbare Innenring die Montage. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit hohen Radialkräften, bei denen axiale Längenänderungen der Welle auszugleichen sind.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Diese vergrößerte interne Luft gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn während des Betriebs Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen gewählt werden. Da das Lager vollrollig ausgeführt ist und auf einen Käfig verzichtet, liegt der Fokus auf hoher radialer Tragfähigkeit bei moderaten Drehzahlen. Bei der Konstruktion sind für das offene Lager eine saubere Einbauumgebung sowie eine externe Schmierstoffversorgung vorzusehen.
Das Lager weist eine zylindrische Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 30 mm auf. Durch diese genormten Hauptabmessungen lässt sich das Wälzlager passgenau in bestehende Wellen- und Gehäusekonstruktionen integrieren. Der Außenring verfügt über keine Nut oder Schmierbohrung.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn sich Welle und Lagerringe im Betrieb erwärmen. Auch bei festen Passungssitzen bleibt die Leichtgängigkeit des Lagers erhalten.
Vollrollige Zylinderrollenlager verzichten auf einen Führungskäfig, wodurch der Innenraum komplett mit Rollenkörpern bestückt werden kann. Diese Konstruktion maximiert die lastübertragende Fläche und erlaubt die Aufnahme sehr hoher Radialkräfte. Im Gegenzug eignen sich vollrollige Ausführungen eher für niedrigere bis mittlere Drehzahlen.
Als Stützlager nimmt diese Bauform neben hohen Radialkräften auch axiale Belastungen aus einer definierten Richtung auf. Gleichzeitig gestattet die Konstruktion einen axialen Verschiebeweg, um Längenänderungen der Welle auszugleichen. Zur vereinfachten Montage und Wartung lässt sich der Innenring einseitig aus der Lagerbaugruppe herausnehmen.
Der zulässige Betriebsbereich des Lagers liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Berührungsdichtungen handelt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze maßgeblich vom verwendeten Schmierfett oder Schmieröl sowie der Abdichtung der umgebenden Gehäusekonstruktion ab.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) gefertigt. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus an Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Sie ermöglicht einen reibungslosen Austausch in standardisierten Lagersitzen.
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