INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 144,45 € | 2.744,70 € |
| 3 | 288,92 € | 2.600,23 € |
Das Zylinderrollenlager SL185040 -TB-C3 von INA bietet als vollrolliges, zweireihiges Stützlager mit 200 mm Bohrung eine hohe radiale Tragfähigkeit bei axialem Verschiebeweg.
Das Zylinderrollenlager SL185040 -TB-C3 ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einem Innendurchmesser von 200 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm sowie einer Breite von 150 mm nimmt diese Einheit erhebliche Radialkräfte auf. Da die Ausführung keinen Käfig besitzt, nutzt der Bauraum die maximale Anzahl an Zylinderrollen. Eine integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring erleichtert die kontinuierliche Schmiermittelzufuhr im laufenden Betrieb.
Konstrukteure nutzen diese Lagereinheit bevorzugt in schweren Lagerungsanordnungen, bei denen sehr hohe Radiallasten auf begrenztem Raum wirken. Die Ausführung als Stützlager ermöglicht einen definierten axialen Verschiebeweg und nimmt zugleich begrenzte axiale Führungskräfte in einer Richtung auf. Durch die Version mit gesteigerter axialer Belastbarkeit nimmt das Lager auch wechselnde Führungsdrücke auf, während der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius den Einsatz unter wechselnden thermischen Bedingungen ermöglicht.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber dem Normalwert. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder feste Passungssitze aus, ohne dass die Rollen verspannen. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen verlangt das Bauteil eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, wodurch das Lager den gängigen Industriestandards für den Einbau entspricht.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm und eine Breite von 150 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen die Auslegung von Welle und Gehäusebohrung in der Anschlusskonstruktion.
Bei einem vollrolligen Zylinderrollenlager wird auf einen herkömmlichen Käfig verzichtet. Dadurch lässt sich der freie Bauraum komplett mit Wälzkörpern füllen. Die hohe Rollenanzahl sorgt für eine sehr hohe radiale Tragfähigkeit im Betrieb.
Die Schmiernut und die darin angebrachten Schmierbohrungen am Außenring dienen der gezielten Nachschmierung. Fett oder Schmieröl gelangen so direkt zwischen die beiden Rollenreihen und verteilen sich gleichmäßig an den Laufbahnen, was den Wartungsaufwand im Maschinenbetrieb verringert.
Die Lagerluftgruppe C3 beschreibt ein größeres internes Radialspiel im Vergleich zur Normalspielgruppe. Treten im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auf oder schrumpft der Innenring durch enge Montagesitze auf, beugt die vergrößerte Radialluft einem Klemmen der Wälzkörper vor.
Für das offene Lager ist ein Temperatureinsatz von -30 bis +120 Grad Celsius zulässig. Dieser weite Arbeitsbereich ermöglicht den Einsatz in Industrieumgebungen mit schwankenden Umgebungstemperaturen, sofern das verwendete Schmiermittel für dasselbe Temperaturfenster ausgelegt ist.
Als Stützlager nimmt diese Konstruktion primär schwere Radialkräfte auf, gleicht axiale Längenänderungen der Welle über einen Verschiebeweg aus und führt die Welle zusätzlich in einer axialen Richtung. Es kombiniert daher hohe Tragfähigkeit mit gezielter axialer Abstützung.
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