FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 80,79 € | 1.534,94 € |
| 3 | 161,58 € | 1.454,15 € |
Das Zylinderrollenlager NU240 -E-XL-M1A-C3 von FAG nimmt bei 200x360x58 mm hohe Radialkräfte auf und gleicht axiale Längenänderungen als Loslager aus.
Das einreihige Zylinderrollenlager NU240 -E-XL-M1A-C3 von FAG ist für schwere radiale Lasten im industriellen Dauerbetrieb ausgelegt. Mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 360 mm und einer Breite von 58 mm fungiert diese Ausführung als reines Loslager. Da der Innenring keine Borde besitzt und beidseitig herausnehmbar ist, lässt sich die Welle innerhalb definierter Grenzen axial gegenüber dem Gehäuse verschieben. Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und besitzt keine Stromisolierung.
Dieses Lager eignet sich vorrangig für schwere Maschinenkonstruktionen, in denen hohe Radialkräfte auf Großwellen einwirken und axiale Wärmedehnungen spannungsfrei ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Großgetrieben und im allgemeinen Großmaschinenbau. Da der Außenring feste Führungsborde aufweist, führt er die zylindrischen Rollen spurgenau. Als reines Loslager nimmt das Zylinderrollenlager jedoch keine Axialkräfte auf, weshalb in der Gesamtkonstruktion stets ein separates Festlager zur axialen Führung vorzusehen ist.
Der außenbordgeführte Messing-Massivkäfig verleiht dem Wälzkörpersatz eine hohe Stabilität bei starken Vibrationen, Stößen oder hohen Beschleunigungen. Gleichzeitig dient die vergrößerte Lagerluftklasse C3 dazu, radialen Raum im Betrieb bereitzustellen: Sie gleicht radiale Verengungen aus, die durch feste Passungen sowie betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse entstehen können. Das offene Lager ohne Dichtungen deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Da der Außenring weder über Schmiernuten noch über Schmierbohrungen verfügt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Als Loslager besitzt diese Bauform zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen, beidseitig herausnehmbaren Innenring. Diese Konstruktion erlaubt eine ungehinderte axiale Verschiebung zwischen Welle und Gehäuse in beide Richtungen, nimmt jedoch ausschließlich radiale Kräfte auf.
Mit einem Innendurchmesser von 200 mm, einem Außendurchmesser von 360 mm und einer Breite von 58 mm entspricht das Bauteil genormten Abmessungen für schwere Industrieanwendungen. Diese Maße erlauben die Integration auf Großwellen in passenden Gehäusen.
C3 definiert eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalgruppe CN. Dieser zusätzliche interne Spielraum verringert das Risiko von Verspannungen, wenn feste Passungsübermaße oder betriebliche Erwärmungen der Welle den Lagerspalt verengen.
Das Nachsetzzeichen M1A kennzeichnet einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig. Diese massive Käfigausführung zeichnet sich durch hohe mechanische Beständigkeit aus und ist für starke Schwingungen sowie dynamische Beanspruchungen im Dauerbetrieb ausgelegt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Da die Konstruktion ohne elastomere Berührungsdichtungen ausgeführt ist, richtet sich die tatsächliche Temperaturobergrenze im Einsatz maßgeblich nach der Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs.
Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, gelangt der Schmierstoff von der Stirnseite her in das Lager. Die offene Konstruktion erfordert eine wirksame externe Abdichtung des Lagergehäuses gegen Schmutzeintrag sowie den Verlust von Schmierfett oder Schmieröl.
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