FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 51,90 € | 985,99 € |
| 3 | 103,79 € | 934,10 € |
Einreihiges Zylinderrollenlager N321 -E-M1 von FAG in Loslager-Bauform mit Messingkäfig für hohe Radiallasten bei Hauptabmessungen von 105 x 225 x 49 mm.
Das Zylinderrollenlager N321 -E-M1 von FAG ist ein offenes, einreihiges Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Dank des Linienkontakts zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen nimmt dieses Wälzlager hohe radiale Kräfte auf. Mit einer Bohrung von 105 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm sowie 49 mm Breite entspricht die Ausführung der Normtoleranz P0. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Die offene Konstruktion ermöglicht eine flexible Schmierstoffwahl und erleichtert die Wärmeabfuhr im Betrieb.
Konstruiert als reines Loslager gleicht diese Bauform axiale Längenänderungen der Welle direkt im Lager aus. Weil der bordlose Außenring beidseitig abziehbar ist, wandert die Welle bei thermischer Dehnung zwangfrei mit. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungsanordnungen, bei denen erhebliche Radiallasten wirken und axiale Verschiebungen aufgenommen werden müssen. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Da der Außenring keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die Gehäusekonstruktion oder gezielte Schmiersysteme.
Die N-Ausführung besitzt feste Borde am Innenring, während der Außenring bordlos gefertigt ist. Diese Zerlegbarkeit vereinfacht Montage und Demontage, da beide Ringe getrennt auf Welle und Gehäuse aufgepresst werden können. Der massive Messingkäfig dient auch bei starken Beschleunigungen oder Schwingungsbelastungen der stabilen Führung der Rollenreihe. Mit normaler Radiallagerluft eignet sich das Lager für standardisierte Passungskombinationen im Maschinenbau. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass ein separates Festlager die axialen Führungskräfte aufnehmen muss.
Die Hauptabmessungen betragen 105 mm Bohrung, 225 mm Außendurchmesser und 49 mm Baubreite. Diese genormten Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Lagergehäuse. Vor der Montage empfiehlt sich die genaue Abstimmung des Wellen- und Gehäusesitzes auf die Fertigungstoleranzklasse P0.
Bei der Bauform N führt der Innenring die Zylinderrollen zwischen zwei festen Borden, während der Außenring ohne Borde ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Außenring axial verschieben. Das Lager nimmt ausschließlich Radialkräfte auf und ermöglicht es der Welle, Längenausdehnungen durch Temperatureinflüsse ohne axiale Verspannung auszugleichen.
Der durch das Nachsetzzeichen M1 gekennzeichnete Käfig besteht aus massivem Messing. Messingkäfige bieten hohe Festigkeit sowie geringen Verschleiß und verfügen über gute Notlaufeigenschaften. Sie sind für anspruchsvolle Einsatzbedingungen mit Stoßbelastungen, starken Schwingungen oder erhöhten Drehzahlen ausgelegt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, hängt die tatsächliche thermische Einsatzgrenze vor allem vom gewählten Schmierstoff ab. Für Grenzbereiche sind Schmieröle oder Schmierfette mit entsprechender thermischer Beständigkeit zu wählen.
Bei Ausführungen ohne Umfangsnut oder Schmierbohrung im Außenring wird das Schmiermittel seitlich in das offene Lager eingebracht. Dies geschieht in der Praxis häufig über ein Ölbad, eine Tropfschmierung oder über Einspritzdüsen in der umgebenden Gehäusekonstruktion. Die geschlossene Zylinderfläche des Außenrings bietet dabei einen unterbrechungsfreien Sitz in der Gehäusebohrung.
Normale Radiallagerluft stellt das standardmäßige Betriebsspiel für gängige Passungen auf Welle und Gehäuse bereit, sofern keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Das vorgesehene Lagerspiel unterstützt einen ruhigen Lauf bei normgerechter Erwärmung im regulären Betrieb.
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