FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 44,84 € | 851,93 € |
| 3 | 89,68 € | 807,09 € |
Das einreihige Zylinderrollenlager NU234 -E-XL-M1A-C3 von FAG bietet mit 170 mm Bohrung hohe radiale Belastbarkeit und fungiert als zerlegbares Loslager.
Beim Zylinderrollenlager NU234 -E-XL-M1A-C3 handelt es sich um ein offenes, einreihiges Radial-Wälzlager für schwere industrielle Beanspruchungen. Die Bauform NU zeichnet sich durch zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring aus. Dadurch gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle direkt im Lagerinneren aus. FAG fertigt diese Ausführung mit einem stabilen Messing-Massivkäfig und erhöhter Lagerluft für anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen.
Die NU-Konstruktion nimmt thermische Längenausdehnungen von Wellen zwangfrei auf, ohne axiale Verspannungen zu erzeugen. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, lässt sich das Bauteil getrennt montieren, was die Wartung im Getriebe- und Großmaschinenbau erleichtert. Typische Einsätze finden sich in schweren Industrieantrieben, bei denen ausschließlich radiale Kräfte wirken und keine axialen Führungskräfte auf das Lager treffen dürfen.
Die Kennzeichnung M1A steht für einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig, der auch bei starken Schwingungen und hohen Zentrifugalkräften formstabil bleibt. Zusammen mit der leicht erhöhten radialen Lagerluft C3 bleibt der leichte Lauf des Wälzkörpersatzes selbst dann erhalten, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius, wodurch das Lager für erhöhte Betriebstemperaturen ausgelegt ist.
Dieses Zylinderrollenlager besitzt eine Bohrung von 170 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm und eine Breite von 52 mm. Der Außenring ist ohne Nut oder Schmierbohrung ausgeführt. Durch die genormten Hauptabmessungen passt das Lager in standardisierte Gehäusebohrungen des schweren Maschinenbaus.
Die Kennung NU beschreibt ein Zylinderrollenlager mit zwei festen Borden am Außenring und einem glatten Innenring ohne Borde. Diese Konstruktion macht das Lager zu einem reinen Loslager. Es nimmt ausschließlich Radiallasten auf und ermöglicht axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse in beide Richtungen.
M1A bezeichnet einen massiven Messingkäfig, der am Außenbord des Außenrings geführt wird. Diese Bauart widersteht dynamischen Kräften sowie Vibrationen stabil im Betrieb. Die Führung am Bord sorgt zudem für eine ruhige Führung der Zylinderrollen bei hohen Drehzahlen.
Die Lagerluftgruppe C3 bietet ein größeres Radialspiel als die Normalausführung. Das kompensiert ein Zusammendrücken des Innenrings bei festen Passungen sowie betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse. So wird verhindert, dass sich die Zylinderrollen im laufenden Betrieb verspannen oder verklemmen.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 gefertigt, was den Bezeichnungen PN oder ABEC 1 entspricht. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für standardisierte Industrieanwendungen und unterstützt den passgenauen Sitz auf Welle und Gehäusebohrung.
Da das Lager als offene Variante ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über die Umgebungskonstruktion. Je nach Anforderung kommen Schmieröl oder Wälzlagerfett zum Einsatz. Eine externe Abdichtung des Gehäuses schützt das Bauteil vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit.
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