NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 23,22 € | 441,18 € |
| 3 | 46,43 € | 417,97 € |
Durch die Bauform NUP übernimmt dieses Modell gleichzeitig die Funktion eines Festlagers und fixiert die Welle in beiden axialen Richtungen. Das offene Lager besitzt einen Messingkäfig und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 °C. Typische Einsatzfelder finden sich im Maschinenbau, in Getrieben sowie in industriellen Antriebssträngen.
Konstrukteure setzen diese Bauform ein, wenn Wellenführungen neben Radiallasten auch wechselnde Axialkräfte aufnehmen müssen. Das Lager kombiniert feste Borde am Außenring mit einem festen Bord und einer losen Bordscheibe am Innenring. Dadurch dient es als Festlager für Getriebewellen und Antriebskonstruktionen mit beidseitigen axialen Führungsanforderungen. Weil der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die Gehäusekonstruktion oder direkt über die Stirnseiten.
Der verbaute Messingkäfig zeichnet sich durch Festigkeit und thermische Beständigkeit aus, wodurch das Lager den Bereich von -30 bis +150 °C abdeckt. Als offenes Lager ist die Konstruktion vor Verunreinigungen zu schützen und erfordert eine externe Schmierung. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 passt dieses Modell in genormte Industrieanwendungen mit Standardpassungen.
Das Lager weist eine Bohrung von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Breite von 53 mm auf. Als einreihiges Zylinderrollenlager entspricht es den Toleranzklassen P0/PN bzw. ABEC 1. Der Außenring besitzt keine Nut und keine Schmierbohrung, sodass Sie das Bauteil bündig in Gehäusebohrungen einpassen können.
Die Kennzeichnung NUP definiert ein Festlager. Der Außenring verfügt über zwei feste Borde, während der Innenring einen festen Bord sowie eine lose Bordscheibe besitzt. Diese Konstruktion führt die Welle in beide axiale Richtungen und nimmt neben hohen radialen Belastungen auch beidseitige axiale Führungskräfte auf.
Ein Käfig aus Messing führt die zylindrischen Wälzkörper präzise und bietet im Vergleich zu Standard-Blechkäfigen eine höhere Stabilität bei Schwingungen oder Stoßbelastungen. Zudem erweist sich das Material als widerstandsfähig bei wechselnden Schmierbedingungen und trägt zum Betrieb bei Temperaturen bis zu +150 °C bei.
Dieses Modell ist als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt. Die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit muss daher über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen, etwa über externe Dichtelemente. Die Bauform erlaubt es, Schmierfett oder Schmieröl flexibel nach den Anforderungen der Anlage einzusetzen.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Standard-Lagerluft eignet sich für reguläre Betriebstemperaturen und genormte Sitze. Sie trägt dazu bei, dass sich die Wälzkörper nach dem Einbau und bei betriebsbedingter Erwärmung frei in den Laufbahnen bewegen können.
Für das Lager ist ein Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 °C angegeben. Ausschlaggebend für die thermische Eignung im Betrieb sind neben den Komponenten aus Stahl und Messing vor allem das gewählte Schmiermittel sowie die externe Gehäuseabdichtung.
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