NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,83 € | 205,86 € |
| 5 | 21,67 € | 195,02 € |
Einreihiges Zylinderrollenlager NU224 C3 von NACHI mit 120 mm Bohrung, 215 mm Außendurchmesser und vergrößerter Lagerluft für anspruchsvolle Radiallasten.
Das Zylinderrollenlager NU224 C3 von NACHI ist als einreihiges Radial-Rollenlager für die Aufnahme hoher radialer Kräfte ausgelegt. Dank der Linienberührung zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen bietet diese Bauform eine ausgeprägte Steifigkeit. Die Ausführung als Loslager erlaubt Längenänderungen der Welle direkt im Lager. Zudem erleichtert der beidseitig herausnehmbare Innenring die getrennte Montage beider Ringe in Gehäuse und auf der Welle.
Diese Ausführung kommt an Lagerstellen zum Einsatz, an denen reine Radialkräfte wirken und axiale Wärmeausdehnungen der Welle ausgeglichen werden müssen. Der Innenring besitzt keine Borde, sodass sich die Welle relativ zum Außenring zwangfrei axial verschieben kann. Derartige Anforderungen treten im allgemeinen Maschinenbau bei thermisch belasteten Lagerungen auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei gleichmäßiger Lastverteilung und ist für übliche Betriebstemperaturen ausgelegt.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Das interne Spiel gleicht betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen aus, die den Innenring aufweiten und das Restspiel im Betrieb verringern. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Sie die Schmierstoffversorgung sowie externe Gehäusedichtungen auf Ihre Betriebsumgebung ab. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN.
Die Bauart NU zeichnet sich durch zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring aus. Mit den Hauptabmessungen von 120 mm Bohrung, 215 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite nimmt das Lager hohe radiale Lasten auf. Durch die bordlose Ausführung des Innenrings dient die Baugruppe als reines Loslager.
Bei der Bauform NU lässt sich der Innenring zu beiden Seiten axial aus dem Rollensatz herausziehen. Dadurch gleicht das Bauteil thermische Längenänderungen der Welle gegenüber dem Gehäuse im Lagerinneren aus, ohne dass zusätzliche Axialkräfte entstehen. Zudem vereinfacht diese Trennbarkeit den getrennten Ein- und Ausbau beider Lagerringe.
Die Lagerluftgruppe C3 bietet ein größeres Radialspiel als die Normalausführung. Diese Reserve wirkt Verspannungen des Lagers entgegen, falls Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungssitze auf Welle und Gehäuse das radiale Betriebsspiel nach der Montage spürbar einengen.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Rollen auf gleichmäßigem Abstand und trennt die Wälzkörper voneinander. Er zeichnet sich durch ein geringes Gewicht sowie gute Schmierstoffdurchlässigkeit aus und deckt gängige Betriebstemperaturen in industriellen Antrieben problemlos ab.
Als offenes Wälzlager besitzt die Ausführung keine werkseitigen Dichtscheiben. Sie schmieren das Lager je nach Anwendung mit Öl oder Wälzlagerfett über die umliegende Gehäusekonstruktion. Um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit abzuwehren, sind externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen vorzusehen.
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