FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,46 € | 275,02 € |
| 5 | 28,94 € | 260,54 € |
Das Zylinderrollenlager NU1020 -M1-C3 von FAG führt Wellen mit 100 mm Durchmesser als einreihiges Loslager mit Messingkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft.
Das Zylinderrollenlager NU1020 -M1-C3 von FAG nimmt als Radial-Wälzlager hohe Radialkräfte auf. Mit den Hauptabmessungen 100 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite entspricht dieses offene Lager der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Die Bauform NU ist als Loslager konstruiert, bei dem der bordlose Innenring beidseitig herausnehmbar ist. Das vereinfacht sowohl die getrennte Montage der beiden Lagerringe als auch nachfolgende Inspektionsarbeiten an der Lagerstelle.
Die Ausführung als NU-Loslager dient Lagerungen, an denen reine Radiallasten auftreten und axiale Längenänderungen der Welle auszugleichen sind. Da sich der bordlose Innenring gegenüber dem Rollensatz beidseitig verschieben lässt, treten bei thermischen Dehnungen der Welle keine schädlichen Axialkräfte im Lager auf. Solche Bedingungen finden sich im Maschinenbau bei Wellenführungen, die ein axial fixiertes Festlager mit einem flexiblen Gegenlager für 100 mm Wellendurchmesser kombinieren.
Der massive Messingkäfig mit dem Nachsetzzeichen M1 führt die zylindrischen Rollen und zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 bietet zusätzlichen Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Dieser Ausgleichspuffer trägt dazu bei, dass das Betriebsspiel bei Erwärmung der Lagerringe oder durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse erhalten bleibt. Das offene Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt und besitzt am Außenring weder Schmiernut noch Schmierbohrung.
Als Loslager besitzt die Bauform NU zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich nach beiden Seiten axial verschieben und komplett herausnehmen. Dadurch gleicht die Lagerung thermische Längenausdehnungen der Welle zwangfrei aus, ohne dass zusätzliche Axialkräfte auf die Wälzkörper wirken.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 24 mm. Die Abmessungen entsprechen der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Die Konstruktion ist einreihig ausgeführt und weist am Außenring keine Schmiernut und keine Schmierbohrung auf.
Das Nachsetzzeichen C3 bezeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen ist erforderlich, wenn Presssitze auf der Welle den Innenring aufweiten oder betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen den Lagerringen ausgeglichen werden müssen.
Das Kürzel M1 kennzeichnet einen massiven Käfig aus Messing zur Führung der Rollen. Messingkäfige bieten eine ausgeprägte mechanische Festigkeit sowie hohe Temperaturstabilität im Vergleich zu Standardblechkäfigen. Sie eignen sich vor allem für Lagerstellen mit Schwingungen, Stößen oder wechselnden Belastungen.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses offene Lager liegt zwischen -30 und +150 Grad. Da keine berührenden Dichtscheiben verbaut sind, hängt die tatsächliche thermische Belastbarkeit im Betrieb maßgeblich von der Temperaturfestigkeit des extern verwendeten Schmierstoffs ab.
Als offenes Zylinderrollenlager verfügt die Ausführung über keine integrierten Dichtungen. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt über das umgebende Gehäuse. Die Schmierung mit Öl oder Wälzlagerfett wird bei der Montage über das Gehäuse realisiert, da der Außenring keine eigene Schmierbohrung besitzt.
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