UKF
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Das vollrollige Zylinderrollenlager RNNCF5013 V von UKF GmbH bietet mit den Maßen 65x93,09x46 mm eine kompakte Lösung für hohe radiale Tragfähigkeit.
Das Zylinderrollenlager RNNCF5013 V zeichnet sich durch seine Bauform ohne Außenring aus. Da auf einen trennenden Käfig verzichtet wird, nutzt die vollrollige Ausführung den verfügbaren Bauraum für tragende Rollen aus. Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 93,09 mm sowie eine Breite von 46 mm. Anwender erhalten damit eine tragfähige Komponente für anspruchsvolle mechanische Baugruppen.
Das Zylinderrollenlager eignet sich vor allem für Baugruppen, in denen hohe Radialkräfte auf engem Raum wirken. Die Bauweise ohne Außenring setzt voraus, dass die Gehäusebohrung direkt als gehärtete und geschliffene Gegenlaufbahn dient. Dies spart radialen Einbauraum und erhöht die Steifigkeit der Konstruktion. Einsatzbereiche finden sich vorwiegend in Getriebestufen und Antrieben mit rein radialen Belastungen, bei denen Bauraum und Gewicht reduziert werden sollen.
Der Verzicht auf einen Käfig ermöglicht eine hohe Anzahl an Zylinderrollen. Vollrollige Lager bieten bauartbedingt eine gesteigerte radiale Belastbarkeit gegenüber Ausführungen mit Käfig. Konstruktiv und montageseitig ist eine präzise gefertigte Gegenlaufbahn im Gehäuse erforderlich. Die Lagerbreite von 46 mm führt zu einer breiten Linienberührung der Rollen und trägt zur Stabilität der Welle bei.
Die Maße betragen 65 mm Bohrungsdurchmesser, 93,09 mm Außendurchmesser über den Rollenkranz und 46 mm Lagerbreite. Diese Abmessungen bestimmen den erforderlichen Sitz auf der Welle sowie die Auslegung der umgebenden Gehäusebohrung.
Bei der vollrolligen Ausführung wird auf einen Führungskäfig verzichtet, sodass der gesamte Umfang lückenlos mit Zylinderrollen gefüllt ist. Diese Bauweise dient der Aufnahme hoher Radiallasten, da die anfallenden Kräfte auf viele parallele Kontaktlinien verteilt werden.
Durch das Fehlen eines separaten Außenrings rollen die Wälzkörper direkt an der Innenwand des Gehäuses ab. Dies spart radialen Bauraum und senkt das Baugruppengewicht. Voraussetzung ist, dass die Gehäusebohrung als gehärtete und feinbearbeitete Gegenlaufbahn ausgeführt ist.
Schmierstoff wird über Gehäusebohrungen oder die Welle direkt an die Rollen herangeführt. Da kein eigener Außenring vorhanden ist, müssen externe Gehäusedichtungen und Schmierkanäle so gestaltet sein, dass Schmierfett oder Schmieröl verlässlich an den Wälzkörpern gehalten wird.
Die Gehäusebohrung fungiert unmittelbar als äußere Rollenlaufbahn und erfordert daher eine ausreichende Oberflächenhärte sowie feingeschliffene Laufflächen. Eine genaue Flucht und zylindrische Form tragen dazu bei, unerwünschte Kantenspannungen an den Rollen zu vermeiden.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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