SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 14,02 € | 266,27 € |
| 5 | 28,04 € | 252,25 € |
Das Zylinderrollenlager NJ312 ECM von SKF bietet mit 60x130x31 mm eine belastbare Stützlagerung mit einseitig herausnehmbarem Innenring für radiale Führung.
Das Zylinderrollenlager NJ312 ECM nimmt als einreihiges Wälzlager hohe radiale Kräfte auf. Durch die Kombination aus 60 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite eignet sich diese Ausführung für anspruchsvolle Lagerstellen im Maschinenbau. Das Lager stammt von SKF Wälzlager und ist als Stützlager konzipiert. Die Ausführung ermöglicht eine definierte Führung sowie die gezielte Abstützung axialer Kräfte in einer Richtung.
Dieses Wälzlager kommt in Lagerungen zum Einsatz, bei denen überwiegend hohe Radiallasten anliegen und axiale Kräfte aus einer Richtung aufzunehmen sind. Die zylindrischen Rollen verteilen die auftretenden Kräfte linienförmig über die Laufbahn, was zu einer hohen radialen Steifigkeit beiträgt. Als Stützlager lässt die Lagerstelle einen axialen Verschiebeweg in die Gegenrichtung zu, wodurch thermische Längenänderungen der Welle im Betrieb ausgeglichen werden können.
Der einseitig herausnehmbare Innenring erleichtert die Montage und Demontage bei beengten Platzverhältnissen. Innen- und Außenring lassen sich getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren. Der feste Bord am Innenring übernimmt zusammen mit den zwei Borden des Außenrings die axiale Abstützung in eine Richtung. Vor dem Einbau ist die Ausrichtung des Innenrings zu prüfen, damit die axiale Führung der vorgesehenen Lastrichtung entspricht.
Die Bauform NJ besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch fungiert das Bauteil als Stützlager. Es nimmt neben hohen Radialkräften auch axiale Führungskräfte aus einer Richtung auf. In die Gegenrichtung lässt die Lagerung eine axiale Verschiebung der Welle zu.
Dieses Modell verfügt über eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 31 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen eine passgenaue Integration in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze im industriellen Anlagen- und Maschinenbau.
Die Zerlegbarkeit erleichtert den mechanischen Ein- und Ausbau in Maschinenbaugruppen. Der Innenring lässt sich separat auf die Welle aufbringen, während der Außenring samt Rollensatz im Gehäuse montiert wird. Beim Zusammenführen greifen die Wälzkörper direkt in die Laufbahn, was den Montageaufwand verringert.
Ein Stützlager führt eine Welle axial in genau eine Richtung, während es Verschiebungen in Gegenrichtung ermöglicht. Dadurch nimmt das Lager einseitige Axialkräfte auf. Gleichzeitig trägt dieser Verschiebeweg dazu bei, ein mechanisches Verspannen der Welle bei thermischer Ausdehnung im Betrieb zu vermeiden.
Zylinderrollenlager weisen durch ihre Linienberührung eine größere Kontaktfläche zwischen Rollen und Laufbahnen auf als Kugellager mit punktförmigem Kontakt. Sie übertragen daher höhere Radialkräfte bei gleicher Baugröße. Im Gegensatz zu beidseitig führenden Kugellagern ist die Bauform NJ speziell auf hohe Radiallasten und einseitige Axialkräfte ausgelegt.
Da für dieses Zylinderrollenlager keine integrierten Dichtungen angegeben sind, erfordert die Lagerstelle eine externe Gehäuseabdichtung. Je nach Betriebsumgebung und Konstruktionsvorgabe erfolgt die Schmierung über Schmierfett oder Schmieröl. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung trägt dazu bei, den metallischen Kontakt zwischen Rollen und Laufbahn zu verhindern.
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