STC-Steyr
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Das vollrollige Zylinderrollenlager NCF29/500 V von STC-Steyr mit 500x670x100 mm nimmt als einreihiges Stützlager sehr hohe Radiallasten auf.
Das Zylinderrollenlager NCF29/500 V ist ein einreihiges Großlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 500 mm, einem Außendurchmesser von 670 mm und einer Breite von 100 mm eignet sich diese Ausführung für schwere Wellenlagerungen. STC-Steyr fertigt das Lager in vollrolliger Bauart ohne Käfig. Durch den Verzicht auf Käfigtaschen nutzt das Bauteil den maximalen Rollensatz aus. So erzielt die Konstruktion eine sehr hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakter radialer Bauhöhe.
Diese Lagerbauart kommt vor allem bei schweren Wellenlagerungen mit ausgeprägten Radialbelastungen zum Einsatz. Als Stützlager führt die Bauform NCF die Welle axial in einer Richtung, während sie in Gegenrichtung einen axialen Verschiebeweg erlaubt. Dieser Verschiebeweg gleicht thermisch bedingte Längenänderungen der Welle zwangfrei aus. Gleichzeitig nimmt der eng bestückte Rollensatz hohe statische und dynamische Radialkräfte auf, die im Betrieb schwerer Maschinenantriebe auftreten.
Die vollrollige Konstruktion ohne Käfig ermöglicht die maximale Anzahl an Zylinderrollen auf der Laufbahn. Dadurch verteilt sich die anstehende Last auf viele Kontaktlinien, was die Flächenpressung verringert. Vollrollige Lager sind konstruktiv für moderate Drehzahlen ausgelegt, da sich die benachbarten Rollen berühren und dadurch mehr Reibung als bei Lagern mit Käfigführung entsteht. Eine kontinuierliche Zufuhr geeigneter Schmierstoffe sowie eine externe Gehäuseabdichtung unterstützen den sicheren Lauf.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 500 mm, einen Außendurchmesser von 670 mm sowie eine Breite von 100 mm. Als vollrolliges, einreihiges Stützlager verzichtet es auf einen Käfig. Dadurch nimmt es auf engem Bauraum maximale Radialkräfte auf und führt Wellen axial in eine Richtung.
Ein Stützlager der Bauart NCF besitzt an einem Ring zwei feste Borde und am Gegenring einen festen Bord. Diese Geometrie fixiert die Welle axial in einer Richtung. In die entgegengesetzte Richtung gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle aus, die durch Erwärmung im Betrieb entstehen.
Der Verzicht auf einen Lagerkäfig schafft Raum für die größtmögliche Anzahl an Wälzkörpern. Die Zylinderrollen füllen den gesamten Umfang zwischen den Laufbahnen aus. Diese vollrollige Bauart steigert die radiale Belastbarkeit beträchtlich, begrenzt im Vergleich zu Käfiglagern jedoch die maximal zulässige Betriebsdrehzahl.
Das Lager ist als offene Bauform ohne integrierte Schleif- oder Deckdichtungen ausgeführt. Für den Schutz gegen Schmutz, Staub und Feuchtigkeit sorgen externe Dichtelemente im umgebenden Lagergehäuse. Passende Gehäusedichtungen halten zugleich das Schmiermittel im Lagerinnenraum.
In vollrolligen Zylinderrollenlagern berühren sich die Mantelflächen der Wälzkörper direkt. Dies führt zu höherer Reibung an den Kontaktflächen als bei Lagern mit Käfigtaschen. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung mit passenden Ölen oder Fetten ist daher unerlässlich, um Reibungswärme und Verschleiß wirksam zu begrenzen.