FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,78 € | 90,96 € |
| 30 | 9,57 € | 86,17 € |
Das Zylinderrollenlager NJ208 -E-XL-M1A-C3 von FAG bietet mit 40x80x18 mm hohe radiale Tragfähigkeit und axiale Führung als Stützlager.
Das Zylinderrollenlager NJ208 -E-XL-M1A-C3 von FAG ist ein einreihiges Radial-Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 18 mm nimmt das Wälzlager sehr hohe Radialkräfte auf. Die Ausführung NJ verfügt über zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord am Innenring. Dadurch fungiert die Einheit als Stützlager, das axiale Kräfte aus einer Richtung aufnehmen kann.
Die Bauform als Stützlager kommt zum Einsatz, wenn Wellenführungen neben hohen radialen Belastungen auch einseitige Axialkräfte aufnehmen müssen. Da der Innenring einseitig herausnehmbar ist, lassen sich Innenring und Außenring separat auf Welle und Gehäuse montieren. Der axiale Verschiebeweg ermöglicht zudem den Ausgleich thermischer Längenänderungen in die freie Richtung, was Verspannungen im Wellenstrang entgegenwirkt.
Dieses Modell besitzt einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig, der auch bei starken Vibrationen stabil bleibt. Die Kennzeichnung C3 weist eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalluft auf. Diese Ausführung empfiehlt sich besonders bei Betriebsbedingungen mit Erwärmung oder festen Passungen auf Welle und Gehäuse. Das zusätzliche Radialspiel trägt dazu bei, ein Klemmen der Rollen bei Wärmedehnung zu vermeiden. Da der Außenring ohne Schmiernut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die Gehäuseumgebung.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm und eine Breite von 18 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in vorhandenen Lagergehäusen und auf entsprechenden Wellensitzen.
Die Bauform NJ besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch dient das Bauteil als Stützlager. Es nimmt neben schweren Radiallasten auch Axialkräfte aus einer definierten Richtung auf, während Axialbewegungen in die Gegenrichtung frei möglich bleiben.
Die Bezeichnung C3 steht für eine größere Lagerluft als bei der Standardausführung. Dieser vergrößerte radiale Freiraum gleicht Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring im Betrieb aus. Zudem trägt er dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn feste Passungen den Innenring aufweiten.
Der Buchstabe M1A kennzeichnet einen massiven Käfig aus Messing, der am Außenring geführt wird. Außenbordgeführte Massivkäfige zeichnen sich durch hohe Formstabilität aus. Sie eignen sich für anspruchsvolle Einsatzfälle mit dynamischen Kräften, Schockbelastungen oder schnellen Drehzahlwechseln.
Dieses Modell ist als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt. Die Schmierstoffversorgung erfolgt extern über das umgebende Gehäuse oder ein Schmiersystem. Da der Außenring keine Schmierbohrung besitzt, muss die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl seitlich an die Laufbahnen erfolgen.
Die zerlegbare Bauweise erlaubt es, Innenring und Außenring mit dem Rollenkranz unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse zu montieren. Das vereinfacht Montageabläufe und erleichtert künftige Wartungs- sowie Inspektionsarbeiten an der Lagerstelle.
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