FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 58,66 € | 1.114,50 € |
| 3 | 117,32 € | 1.055,84 € |
Das Zylinderrollenlager NU236 -E-XL-MCA-C3 von FAG dient als einreihiges Loslager mit 180 mm Bohrung für hohe Radiallasten bei thermischen Längenausgleichen.
Das Zylinderrollenlager NU236 -E-XL-MCA-C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von FAG Wälzlager für anspruchsvolle Beanspruchungen. Als Loslager ausgeführt, ermöglicht dieses Wälzlager den ungehinderten Ausgleich von axialen Längenänderungen direkt in der Lagerstelle. Mit den Hauptabmessungen 180 mm Innen- und 320 mm Außendurchmesser bei 52 mm Baubreite nimmt die Konstruktion primär radiale Kräfte auf. Durch die standardisierte Bauform eignet sich das Lager für den Maschinenbau und industrielle Reparaturen.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager fungiert typischerweise als Loslagerung in Maschinenbaugruppen mit langen Wellen und hoher thermischer Beanspruchung. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, gleiten die Wälzkörper axial ungehindert über die zylindrische Laufbahn. Konstruktionen mit Wärmeausdehnung der Welle nutzen diesen Aufbau, damit keine inneren Axialspannungen entstehen. Die trennbare Bauweise vereinfacht zudem den mechanischen Einbau in Gehäusen und auf Wellensitzen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der normalen Toleranzgruppe. Wenn Sie das Lager auf Welle und Gehäuse montieren, verringert das radiale Übermaß der Passungen dieses interne Betriebsspiel. Treten im Betrieb zusätzliche Temperaturdifferenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse auf, dehnt sich der Innenring weiter aus. Die erhöhte C3-Luft wirkt einem Verklemmen der Rollen entgegen und begünstigt den freien Lauf auch unter thermischer Belastung.
Die Bohrung beträgt 180 mm, der Außendurchmesser misst 320 mm und die Breite beläuft sich auf 52 mm. Diese Dimensionen definieren ein massives Zylinderrollenlager für hohe Radialkräfte. Prüfen Sie vor dem Kauf die baulichen Vorgaben Ihrer Welle und des Gehäusesitzes.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Das Lager überträgt ausschließlich Radialkräfte und lässt axiale Verschiebungen der Welle im Betrieb zwangfrei zu. Ein Festlager an anderer Stelle der Welle muss die Führung in Längsrichtung übernehmen.
Der trennbare Aufbau gestattet die getrennte Montage von Innen- und Außenring. Sie können den Innenring separat auf die Welle aufpressen und den Außenring mit dem Rollensatz ins Gehäuse einsetzen. Beim Zusammenführen der Baugruppen schieben sich die Komponenten ineinander, was den Einbau in Industrieanlagen vereinfacht.
Eine C3-Lagerluft empfiehlt sich bei festen Passungen auf Welle oder Gehäuse sowie bei Temperaturunterschieden zwischen den Lagerringen. Dehnt sich der Innenring durch Betriebswärme stärker aus als die Umgebung, verbleibt dank des größeren Ausgangsspiels genügend radialer Raum. Dies wirkt unzulässigen Vorspannungen sowie übermäßigem Verschleiß der Wälzkörper entgegen.
Nein, Zylinderrollenlager der Bauart NU können konstruktionsbedingt keine Axialkräfte aufnehmen. Der Innenring besitzt keine Borde zur seitlichen Führung der Rollen. Für Anwendungen mit zusätzlichen axialen Kräften müssen Sie separate Axiallager vorsehen oder auf Zylinderrollenlager mit Borden wie die Bauform NJ zurückgreifen.
Dieses offene Lager benötigt je nach Anlagenkonzept eine externe Schmierstoffversorgung mit Schmieröl oder geeignetem Lagerfett. Die Wahl des Schmiermittels richtet sich nach Betriebstemperatur, Belastung und Drehzahl der Maschinenkonstruktion. Eine kontinuierliche Schmiermittelzufuhr schützt die Funktionsflächen vor Reibung und Verschleiß.
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