INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,56 € | 124,48 € |
| 20 | 13,10 € | 117,94 € |
Zylinderrollenlager SL045009 -PP-C3 von INA mit 45 mm Bohrung, 75 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite für hoch belastete Festlagerungen.
Das Zylinderrollenlager SL045009 -PP-C3 verbindet eine zweireihige, vollrollige Bauweise mit integrierter Abdichtung. Weil dieses Lager auf einen Wälzkörperkäfig verzichtet, nutzt es den vorhandenen Bauraum mit einer maximalen Rollenanzahl aus. Dadurch nimmt die Einheit sehr hohe radiale Kräfte auf. Ausgeführt als Festlager, führt das Bauteil die Welle axial in beide Richtungen im Gehäuse.
Die Lagerbauart ist für kompakte Einbaustellen mit beengten Platzverhältnissen und hohen Belastungen ausgelegt. Die zwei Ringnuten im Außenring erleichtern die axiale Fixierung über Sicherungsringe direkt in der umgebenden Gehäusebohrung. Beidseitige Lippendichtungen dienen dem Schutz des Lagerinneren vor Schmutz sowie Feuchtigkeit. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +80 Grad Celsius, begrenzt durch Schmierstoff und Dichtungsmaterial.
Die Nachsetzzeichen kennzeichnen werkseitige Anpassungen für anspruchsvolle Betriebsbedingungen. Das Kürzel C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dies mindert die Gefahr eines Klemmens der Wälzkörper, wenn feste Passungen oder Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse das Betriebsspiel verengen. Für die Wartung stehen eine umlaufende Schmiernut sowie radiale Schmierbohrungen im Innen- und Außenring bereit. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 75 mm sowie eine Gesamtbreite von 40 mm auf.
Bei einer vollrolligen Ausführung führt das Bauteil keinen Trennkäfig zwischen den Zylinderrollen. Dadurch lässt sich die größtmögliche Anzahl an Wälzkörpern integrieren, was die radiale Belastbarkeit gegenüber Lagern mit Käfig steigert.
Die Lagerluftgruppe C3 bietet ein größeres radiales Spiel als die Standardtoleranz. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht Durchmessereinschnürungen aus, die durch feste Passungssitze auf der Welle oder betriebsbedingte Erwärmung entstehen.
Die beiden Ringnuten am Außenumfang dienen der einfachen axialen Sicherung im Gehäuse. Mithilfe passender Sicherungsringe lässt sich das Lager ohne zusätzliche Gehäusedeckel mechanisch festlegen.
Die Kennzeichnung PP weist auf beidseitige Lippendichtungen hin. Diese berührenden Dichtelemente halten Schmutzpartikel sowie Spritzwasser ab und tragen dazu bei, das Austreten des Schmierfetts aus dem Wälzraum zu verringern.
Das Wälzlager verfügt sowohl im Innenring als auch im Außenring über eine umlaufende Schmiernut mit radialen Bohrungen. Schmierstoff lässt sich somit über das Gehäuse oder die Welle direkt an die Laufbahnen zuführen.
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