FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 88,60 € | 1.683,39 € |
| 3 | 177,19 € | 1.594,80 € |
Das Zylinderrollenlager NU332 -E-M1A (160x340x68 mm) von FAG nimmt als zerlegbares Loslager hohe radiale Kräfte im Maschinenbau auf.
Das Zylinderrollenlager NU332 -E-M1A von FAG ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle radiale Belastungen. Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer Breite von 68 mm eignet sich dieses Lager für schwere Wellenkonstruktionen. Die zylindrischen Rollen übertragen über die Linienberührung hohe Radialkräfte im Vergleich zu punktförmig berührenden Wälzkörpern gleicher Baugröße. Dank der offenen Bauform ohne integrierte Dichtung lässt sich das Lager direkt in gehäuseseitige Schmiersysteme einbinden.
Das Zylinderrollenlager kommt in Lagerungen zum Einsatz, an denen ausschließlich hohe radiale Lasten wirken und Wellendehnungen ausgeglichen werden müssen. Durch die Bauform NU fungiert das Lager als klassisches Loslager: Der Innenring besitzt keine Borde und lässt sich beidseitig herausnehmen. Das Bauteil gleicht axiale Längenänderungen der Welle, verursacht durch thermische Ausdehnung, zwangfrei im Lagerinneren aus. Dies beugt schädlichen Axialverspannungen auf benachbarte Maschinenelemente vor.
Die Kennzeichnung M1A weist auf einen massiven Käfig aus Messing hin, der am Außenring geführt wird. Diese Außenbordführung stabilisiert den Rollensatz bei starken Vibrationen, Stößen oder schnellen Beschleunigungsvorgängen. Ein weiterer Praxisvorteil liegt in der Montierbarkeit: Innenring und Außenring samt Käfig lassen sich getrennt auf Welle und Gehäuse aufziehen. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr konstruktiv von der Seite.
Der Außenring der Bauform NU verfügt über zwei feste Führungsborde, während der Innenring ohne Borde gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausziehen. Das Lager dient als reines Loslager und gleicht thermische Längenänderungen der Welle im Betrieb axial und kräftefrei aus.
Die Hauptabmessungen betragen 160 mm Bohrungsdurchmesser, 340 mm Außendurchmesser und 68 mm Baubreite. Diese Dimensionen bieten eine solide Basis für schwere radiale Wellenlagerungen. In der Gehäusekonstruktion ist ausreichend axialer Freiraum für den Verschiebeweg der Welle vorzusehen.
Das Nachsetzzeichen M1A bezeichnet einen Messing-Massivkäfig, der am Außenring bordgeführt wird. Dieser Werkstoff widersteht hohen dynamischen Kräften und Schwingungen. Die Führung am festen Bord des Außenrings sorgt für einen ruhigen Lauf des Rollenkranzes auch bei wechselnden Drehbewegungen.
Der Außenring besitzt weder eine Schmiernut noch eine Schmierbohrung. Schmierfett oder Schmieröl muss daher über benachbarte Kanäle im Gehäuse seitlich an das Lager herangeführt werden. Da das Bauteil ungedichtet ist, schützt eine externe Gehäusedichtung den Schmierstoff vor Verunreinigungen.
Weil der Innenring vollständig vom Außenring getrennt werden kann, montieren Sie die Lagerringe separat. Sie pressen den Innenring auf die Welle und setzen den Außenring mit Wälzkörpern ins Gehäuse ein. Das vereinfacht den Einbau schwerer Maschinenteile und verhindert Schäden an Rollen und Laufbahnen.
Nein, das Modell NU332 nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf. Wegen des bordlosen Innenrings bietet das Lager keine axiale Führung. Zur Festlegung der Welle in axialer Richtung müssen Konstrukteure ein separates Festlager oder ein Zylinderrollenlager mit Stützfunktion in der Lageranordnung vorsehen.
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