NSK
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| 30 | 8,28 € | 74,57 € |
Das einreihige Zylinderrollenlager NU213 EWC3 von NSK mit 65 mm Bohrung dient als zerlegbares Loslager für hohe radiale Traglasten.
Das Zylinderrollenlager NU213 EWC3 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit zylindrischer Bohrung. Mit den Abmessungen 65 mm Bohrungsdurchmesser, 120 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 23 mm nimmt dieses Wälzlager vor allem starke Radialkräfte auf. NSK fertigt das Lager mit einem stabilen Stahlblechkäfig, der die Rollen führt. Dank der Konstruktion als Loslager lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was Montage und Demontage vereinfacht.
Dieses Zylinderrollenlager eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen rein radiale Belastungen auftreten und ein axialer Längenausgleich der Welle erforderlich ist. Da der Innenring beidseitig bordlos herausnehmbar ausgeführt ist, gleicht das Lager thermische Längenänderungen der Welle zwanglos aus. Das offene Bauteil wird in geschmierte Gehäusekonstruktionen integriert, bei denen Umgebungseinflüsse durch externe Dichtsysteme abgefangen werden. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber dem Standard. Dieses Spiel wirkt einem unzulässigen Verspannen des Lagers bei Erwärmung oder durch feste Passungsübermaße auf Welle und Gehäuse entgegen. Bei der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1) eignet sich das Modell für übliche Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau. Da der Außenring ohne Nut oder Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Zufuhr von Schmierstoff direkt über die Stirnseiten der Lagerstelle.
Das Wälzlager besitzt eine Innenbohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Baubreite von 23 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Sitz auf der Welle sowie die Aufnahmebohrung im Gehäuse. Durch die standardisierte Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 fügt sich das Bauteil passgenau in gängige Lagersitze des Maschinenbaus ein.
Die Bauform NU kennzeichnet ein Loslager mit zwei festen Borden am Außenring und einem bordlosen Innenring. Diese Konstruktion erlaubt es, beide Ringe separat auf Welle und im Gehäuse zu montieren. Zudem gleicht das Lager axiale Verschiebungen der Welle aus, die durch thermische Ausdehnung im Betrieb entstehen, ohne dass axiale Kräfte auf die Rollen wirken.
Die C3-Spezifikation steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im Auslieferungszustand. Wenn Lagerringe mit festen Passungen montiert werden oder im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten, verringert sich das Betriebsspiel. Die vergrößerte Lagerluft trägt dazu bei, dass das Wälzlager auch unter thermischer Belastung freigängig abrollt.
Ein Käfig aus Stahlblech führt die zylindrischen Rollen und hält sie auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Diese Käfigausführung zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus, beansprucht wenig Raum zwischen den Lagerringen und lässt ausreichend Platz für die Schmierstoffzirkulation. Gleichzeitig widersteht der Werkstoff mechanischen Belastungen im industriellen Dauereinsatz.
Da dieses Lager ab Werk ohne integrierte Dichtungen geliefert wird, muss die umgebende Gehäusekonstruktion die Abdichtung übernehmen. Externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthe schützen die Laufbahnen vor Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung mit Öl oder Wälzlagerfett erfolgt über das Gehäuse, da der Außenring keine eigene Schmiernut aufweist.
Für dieses Modell liegt der zulässige Temperaturbereich zwischen -30 und +150 Grad. Der temperaturbeständige Stahlblechkäfig und die formstabilen Lagerringe ermöglichen den Einsatz in kühlen sowie in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen. Maßgeblich für die tatsächliche Temperaturgrenze der gesamten Lagerung ist die Eignung des extern eingebrachten Schmierstoffs.
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