NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,36 € | 25,66 € |
| 35 | 2,71 € | 24,31 € |
Das Zylinderrollenlager NU207 EGC3 von NACHI bietet mit 35 mm Bohrung hohe radiale Belastbarkeit und axialen Längenausgleich als Loslager.
Beim Zylinderrollenlager NU207 EGC3 handelt es sich um ein einreihiges Radial-Rollenlager für industrielle Anwendungen. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nehmen Zylinderrollenlager hohe radiale Belastungen auf. Die Ausführung NU verfügt über zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich das Lager leicht montieren und gleicht axiale Längenänderungen der Welle im Betrieb aus.
Konstrukteure nutzen diese Bauform vorrangig als Loslager bei Wellenlagerungen mit hohen Radialkräften. Die Ausführung eignet sich für Konstruktionen, bei denen thermische Längenausdehnungen der Welle aufgenommen werden müssen. Da der Innenring keine Borde besitzt, überträgt das Bauteil rein radiale Belastungen. Es nimmt axiale Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse auf, ohne innere Spannungen im Lagersitz zu erzeugen. Bei Bedarf lässt sich der Innenring separat abziehen, was Montage und Wartung erleichtert.
Die Kombination aus leicht erhöhter Radiallagerluft (Klasse C3) und einem elastischen Polyamidkäfig unterstützt den Betrieb unter anspruchsvollen Bedingungen. Die vergrößerte Lagerluft schafft Reserven bei Erwärmung oder festen Passungen, damit das Lager nicht verspannt. Gleichzeitig führt der Käfig aus Polyamid die zylindrischen Rollen reibungsarm und geräuschdämpfend. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 ermöglicht den Einbau in Konstruktionen mit 35 mm Wellendurchmesser.
Dieses Zylinderrollenlager besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 17 mm. Diese genormten Hauptabmessungen erlauben einen passgenauen Austausch in entsprechenden Lagergehäusen und auf Wellensitzen.
Die Kennzeichnung NU beschreibt ein Zylinderrollenlager, dessen Außenring zwei feste Führungsborde besitzt, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring zu beiden Seiten hin herausziehen. Das Lager fungiert als reines Loslager und gleicht axiale Längenänderungen der rotierenden Welle im Betrieb aus.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine radial leicht vergrößerte Lagerluft gegenüber der Standardausführung CN. Diese zusätzliche Reserve empfiehlt sich bei höheren Betriebstemperaturen oder festen Presspassungen auf der Welle. Sie trägt dazu bei, dass die Wälzkörper auch bei thermischer Ausdehnung der Lagerringe mit ausreichendem Betriebsspiel laufen.
Ein Käfig aus Polyamid zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht, elastische Materialeigenschaften und günstige Notlaufeigenschaften aus. Er führt die Rollen mit geringer Reibung und dämpft Laufgeräusche im Betrieb. Zudem eignet sich der Werkstoff gut für stoßartige Beschleunigungen.
Nein, Zylinderrollenlager der Bauform NU eignen sich ausschließlich zur Aufnahme radialer Kräfte. Da der Innenring keine Borde aufweist, bietet er keine axiale Anlauffläche für die Zylinderrollen. Für kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Kräften sind Festlager oder Stützlager anderer Bauarten erforderlich.
Das Lager ist in der Normaltoleranzklasse gefertigt, die als P0 oder PN sowie nach US-Standard als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klasse deckt die gängigen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus für Passungen auf Welle und Gehäuse ab.
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