KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 78,52 € | 1.491,71 € |
| 3 | 157,02 € | 1.413,21 € |
Das Zylinderrollenlager NU332 von JTEKT-KOYO nimmt als offenes Loslager mit 160 mm Bohrung hohe radiale Belastungen im Maschinenbau auf.
Das Zylinderrollenlager NU332 von JTEKT-KOYO ist ein einreihiges Wälzlager für schwere radiale Lasten. Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer Breite von 68 mm eignet sich dieses Lager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die Bauform NU verfügt über feste Borde am Außenring, während der Innenring beidseitig herausnehmbar ist. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Rollen und ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerung vor allem dort, wo starke radiale Kräfte ohne nennenswerte axiale Führungskräfte auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieantrieben und schweren Getrieben mit rein radialer Kraftübertragung. Da der Innenring keine Borde besitzt, gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle durch thermische Ausdehnung zwangfrei im Lager selbst aus. Dies beugt Verspannungen im Wellenstrang vor und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf bei kontinuierlicher Betriebsweise.
Als Loslager ermöglicht das NU332 eine axiale Verschiebbarkeit zwischen Welle und Gehäuse. Da der Innenring beidseitig herausziehbar ist, gestaltet sich die Montage von Innen- und Außenring getrennt voneinander sehr montagefreundlich. Bei der konstruktiven Auslegung wird die Schmierstoffversorgung des offenen Lagers über die Gehäuseumgebung sichergestellt. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das Wälzlager präzise in gängige Passungssysteme ein.
Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer Breite von 68 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Vor der Montage empfiehlt sich die Überprüfung der Maßhaltigkeit von Welle und Gehäusebohrung, um den korrekten Passungssitz zu gewährleisten.
Als Loslager verfügt die Bauform NU über zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich beidseitig herausnehmen. Die Welle kann sich im Betrieb axial relativ zum Außenring verschieben, wodurch wärmebedingte Längenänderungen spannungsfrei ausgeglichen werden.
Zwischen -20 und +120 Grad liegt der spezifizierte Betriebstemperaturbereich für dieses Wälzlager. Ausschlaggebend für diesen Rahmen sind die Werkstoffeigenschaften der Lagerringe und des Stahlblechkäfigs. Der gewählte Schmierstoff sollte auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein.
Als offenes Lager ist diese Ausführung für Einbauorte gedacht, bei denen die Abdichtung über das umliegende Gehäuse erfolgt. Offene Lager ermöglichen eine direkte Schmierstoffzufuhr im Ölbad oder über Fettfüllungen und lassen sich bei Revisionsarbeiten leicht auf Verschleiß und Schmierfilmqualität überprüfen.
Ein Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Zylinderrollen präzise auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Wälzkörper. Er kombiniert ein geringes Eigengewicht mit hoher Festigkeit und verträgt Erschütterungen im industriellen Alltag, ohne dabei den Schmierstofffluss im Lagerinneren spürbar zu behindern.
Die normale Radiallagerluft ist für Standardpassungen und übliche Betriebstemperaturen ausgelegt. Sie stellt sicher, dass nach dem Aufpressen der Lagerringe auf Welle und Gehäuse das notwendige radiale Betriebsspiel für einen reibungsarmen Lauf erhalten bleibt.