KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,83 € | 148,69 € |
| 20 | 15,65 € | 140,87 € |
Das Zylinderrollenlager NU2312 von JTEKT-KOYO nimmt als einreihiges Loslager mit den Maßen 60x130x46 mm hohe radiale Belastungen auf.
Beim Zylinderrollenlager NU2312 handelt es sich um ein offenes Wälzlager mit robuster Rollenführung für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Der Linienkontakt zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen ermöglicht die Aufnahme hoher Radialkräfte. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält die Reibung im Betrieb gering. Ausgelegt für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad deckt das Bauteil vielfältige Betriebsbedingungen ab.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerung vorrangig an Wellenabschnitten, an denen ausschließlich reine Radialkräfte auftreten. Die Bauform NU fungiert als Loslager und gleicht wärmebedingte Längenänderungen der Welle direkt im Lagerinneren aus. Diese Eigenschaft trägt dazu bei, axiale Verspannungen im Lagersystem zu vermeiden und benachbarte Bauteile zu entlasten.
Die Bauform zeichnet sich durch zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring aus. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die Montage und Demontage vereinfacht. Innen- und Außenring können getrennt voneinander auf die Welle beziehungsweise in das Gehäuse eingepresst werden. Das offene Lager besitzt keine integrierten Dichtungen, wodurch Schmierstoff ungehindert an die Kontaktflächen gelangt. Für den Betrieb ist eine geeignete Abdichtung in der umgebenden Gehäusekonstruktion vorzusehen.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 46 mm nimmt das Lager hohe Radiallasten über den Linienkontakt der Zylinderrollen auf. Der bordlose Innenring ist beidseitig herausnehmbar ausgeführt, während der Stahlblechkäfig die Rollen führt.
In der Bauform NU führt der Außenring die Rollen über zwei feste Borde, während der Innenring keine Borde aufweist. Diese Anordnung erlaubt eine axiale Verschiebung zwischen Welle und Gehäuse. Längenausdehnungen infolge thermischer Erwärmung werden dadurch im Lager ausgeglichen.
Als normale Radiallagerluft wird der radiale Bewegungsspielraum der Rollen zwischen den Laufbahnen im Ausgangszustand bezeichnet. Dieser Spielraum ist auf standardmäßige Einbauverhältnisse und Betriebstemperaturen abgestimmt. Nach dem Einpressen der Ringe verringert sich die Lagerluft auf das für den Betrieb vorgesehene Maß.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzlagerringe ihre Formstabilität. Der eingesetzte Schmierstoff muss auf die jeweilige Betriebstemperatur der Lagerstelle abgestimmt sein.
Die Fertigung erfolgt nach der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit definiert Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für industrielle Anwendungen und ermöglicht einen definierten Sitz auf genormten Wellen sowie in Standardgehäusen.
Das Zylinderrollenlager wird werkseitig ohne Dichtungen geliefert und erfordert daher eine externe Schmierung mit Fett oder Öl. Um das Eindringen von Schmutz sowie Feuchtigkeit zu vermeiden, sollte die umgebende Gehäusekonstruktion mit geeigneten Dichtelementen wie Wellendichtringen versehen werden.