KOYO
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Das Zylinderrollenlager NJ2204 von JTEKT-KOYO bietet mit den Maßen 20x47x18 mm hohe radiale Tragfähigkeit und dient als einseitiges axiales Stützlager.
Das Zylinderrollenlager NJ2204 ist ein einreihiges Wälzlager, das hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum aufnimmt. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und 18 mm Breite eignet sich das offene Lager für anspruchsvolle Lagerungsstellen mit Linienberührung. Die kompakte Konstruktion von JTEKT-KOYO verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig, der die Rollenkörper führt. Dank der offenen Bauweise lässt sich das Wälzlager direkt in öl- oder fettgeschmierte Gesamtsysteme integrieren.
Konstruktionen mit hohen radialen Belastungen profitieren von der Linienberührung der Zylinderrollen. Das Lager kommt vorrangig an Lagerstellen zum Einsatz, an denen reine Punktberührungen von Kugellagern an Belastungsgrenzen stoßen. Da die Ausführung offen gestaltet ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an Laufbahnen und Wälzkörper. Die thermische Auslegung für -20 bis +120 Grad Celsius erlaubt den Betrieb unter gängigen industriellen Temperaturbedingungen.
Die NJ-Ausführung fungiert als axiales Stützlager und nimmt Axialkräfte aus einer Richtung auf. Der Außenring besitzt zwei feste Borde, während der Innenring über einen Bord verfügt und einseitig herausnehmbar ist. Dieser Aufbau erlaubt einen definierten axialen Verschiebeweg in Gegenrichtung, wodurch thermische Längenausdehnungen der Welle spannungsfrei ausgeglichen werden. Die Trennbarkeit vereinfacht die Handhabung, da Innen- und Außenring getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montiert werden können.
Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Baubreite von 18 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen dieser Reihe. Vor dem Einbau sollten Wellensitz und Gehäusebohrung geprüft werden, um einen passgenauen Sitz der Ringe zu erzielen.
Zwei feste Borde am Außenring und ein fester Bord am Innenring bilden die Bauform NJ. Dadurch wirkt das Lager als Stützlager, das radiale Lasten führt und axiale Kräfte aus einer Richtung aufnimmt. In die Gegenrichtung lässt die Konstruktion eine axiale Verschiebung der Welle zu.
Durch die Ausführung mit lediglich einem Bord lässt sich der Innenring zu einer Seite hin abziehen. Diese getrennte Montage von Innen- und Außenring erleichtert den Einbau in enge Maschinengehäuse. Zudem vereinfacht die Bauweise spätere Inspektionsarbeiten, da die Lagerringe nacheinander montiert werden können.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl die Wälzkörper als auch der Stahlblechkäfig sind für diesen Arbeitsbereich ausgelegt. Die tatsächliche Grenze im laufenden Betrieb hängt zusätzlich vom gewählten Schmierstoff und den Umgebungsbedingungen ab.
Gefertigt in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) verfügt das Lager über eine normale Radiallagerluft. Diese Kombination eignet sich für Standardanwendungen im Maschinenbau, bei denen übliche Betriebstemperaturen und herkömmliche Passungen auf Welle und Gehäuse vorliegen.