KOYO
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Das einreihige Zylinderrollenlager NU209 R von JTEKT-KOYO (45x85x19 mm) bietet mit verstärkter Kapazität und Kupferkäfig eine belastbare Loslagerung für radiale Kräfte.
Das Zylinderrollenlager NU209 R ist ein offenes, einreihiges Radial-Wälzlager mit den Hauptabmessungen 45 mm Bohrung, 85 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite. Der Hersteller JTEKT-KOYO fertigt diese Ausführung mit verstärkter Kapazität sowie einem massiven Kupferkäfig für hohe radiale Beanspruchungen. Da Außenring und Innenring getrennt voneinander montierbar sind, erleichtert dieses Wälzlager den Einbau in Wellen- und Gehäusekonstruktionen. Die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 entspricht den international genormten Standard-Einbaumaßen.
Dieses Zylinderrollenlager eignet sich vorrangig für Lagerungsstellen mit hohen reinen Radialkräften, bei denen thermische Längenänderungen der Welle auszugleichen sind. Typische Einsatzbereiche liegen im allgemeinen Maschinenbau sowie bei industriellen Antriebssträngen. Die Bauform NU fungiert hierbei als Loslager, da der Innenring keine Borde aufweist und axiale Verschiebungen innerhalb des Lagers zwanglos zulässt. Bei Schmieröl- oder Fettschmierung arbeitet das offene Lager im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ausgeführt ist. Diese Bauart vereinfacht die getrennte Montage beider Lagerringe auf Welle und Gehäuse. Der geführte Kupferkäfig hält die Rollen auf gleichmäßigem Abstand und bewährt sich bei Schwingungen sowie dynamischen Belastungen. In Kombination mit normaler Radiallagerluft unterstützt diese Konstruktion eine formstabile Führung der Wälzkörper unter regulären Betriebsbedingungen.
Die Maße betragen 45 mm Bohrung (Innendurchmesser), 85 mm Außendurchmesser und 19 mm Baubreite. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Standardgröße für dieses Radial-Zylinderrollenlager. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Passungssitze von Welle und Gehäusebohrung, um einen einwandfreien Sitz der getrennten Lagerringe zu unterstützen.
Kennzeichnend sind zwei feste Führungsborde am Außenring, während der Innenring zylindrisch glatt ohne Borde gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Innenring nach beiden Seiten axial herausnehmen. Das Lager fungiert als Loslager und nimmt axiale Längenänderungen der Welle spannungsfrei im Lagerinneren auf. Reine Axialkräfte kann diese Bauform konstruktionsbedingt nicht übertragen.
Ein Kupferkäfig zeichnet sich durch hohe Formstabilität, gute Wärmeleitfähigkeit und mechanische Belastbarkeit aus. Er führt die Zylinderrollen auch bei wechselnden Drehzahlen und auftretenden Schwingungen sicher in der Laufbahn. Im Vergleich zu einfachen Käfigvarianten hält der massive Werkstoff Kupfer anspruchsvollen Schmierbedingungen und erhöhten Kräften stand.
Diese Kennzeichnung beschreibt das radiale Spiel zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Die normale Lagerluft ist für übliche industrielle Betriebsbedingungen sowie moderate Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse ausgelegt. Nach dem lagerichtigen Aufpressen der Ringe verbleibt so die erforderliche Betriebsluft für einen leichten Lauf.
Ohne werkseitig integrierte Dichtscheiben erfordert die Konstruktion eine externe Abdichtung des Lagergehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung kann flexibel mit Schmieröl oder Schmierfett erfolgen. Die offene Bauart gestattet dabei eine direkte Schmierstoffzufuhr und ist für den Betrieb im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Mit der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 erfüllt die Ausführung die international genormte Standard-Genauigkeit für Maß-, Form- und Lauftoleranzen bei Wälzlagern. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab, bei denen keine erhöhte Präzisionsstufe für Hochgeschwindigkeitsspindeln oder extreme Rundlaufgenauigkeiten vorgegeben ist.