NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 32,68 € | 620,88 € |
| 3 | 65,35 € | 588,21 € |
Das Zylinderrollenlager NNCF5026 -V von NKE Steyr ist ein radial hoch belastbares Stützlager mit den Hauptabmessungen 130 x 200 x 95 mm.
Mit dem Zylinderrollenlager NNCF5026 -V erhalten Sie ein massives Wälzlager für Industrieanwendungen mit ausgeprägten Radialkräften. Das Lager von NKE Steyr verfügt über eine zylindrische Bohrung von 130 mm sowie einen Außendurchmesser von 200 mm bei einer Breite von 95 mm. Als Stützlager führt diese Ausführung Wellen axial in einer Richtung, während sie in der Gegenrichtung eine Verschiebung zulässt. Die integrierte Schmiernut am Außenring erleichtert die kontinuierliche Schmierstoffversorgung im laufenden Betrieb.
Dieses Zylinderrollenlager eignet sich vor allem für schwere Maschinenkonstruktionen, bei denen hohe Radiallasten auf kompaktem Bauraum auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Getriebebau oder in schweren Industrieantrieben. Da das Lager als Stützlager konstruiert ist, nimmt es einseitige Axialkräfte auf und gleicht temperaturbedingte Längenänderungen der Welle in die Gegenrichtung aus. Konstrukteure nutzen diese Eigenschaft gezielt, um Verspannungen im Antriebsstrang vorzubeugen.
Der Außenring des Lagers ist mit einer umlaufenden Schmiernut und radialen Schmierbohrungen versehen. Dieses Konstruktionsmerkmal sorgt dafür, dass Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die Wälzkörper gelangt, ohne dass aufwendige Bohrungen im Gehäuse zwingend erforderlich sind. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und deckt damit die üblichen Genauigkeitsanforderungen des Maschinenbaus ab. Achten Sie beim Einbau auf die korrekte Ausrichtung zur axialen Lastrichtung.
Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 95 mm entspricht die Ausführung den Standardabmessungen für schwere Radiallasten. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung des verfügbaren Bauraums sowie der Anschlussmaße von Welle und Gehäusebohrung.
Als Stützlager stützt das Lager die Welle radial ab und führt sie in einer axialen Richtung über feste Borde. In der entgegengesetzten Axialrichtung erlaubt die Bauform einen Verschiebeweg. Dadurch gleicht das Bauteil thermische Längenänderungen der Welle aus, was Zwangskräften auf die Wälzkörper vorbeugt.
Eine am Außenring eingearbeitete Umfangsnut leitet den Schmierstoff zu den Schmierbohrungen. Von dort fließt Schmieröl oder Schmierfett gleichmäßig direkt in das Innere der Laufbahn. Dies erleichtert die Wartungsabläufe in Industrieanlagen, da Schmiereinrichtungen des Gehäuses direkt auf die Nut treffen können.
Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die reguläre Standardtoleranz für Industrie-Wälzlager. Die Spezifikation definiert Grenzwerte für Rundlauf, Maßhaltigkeit und Breitenabweichungen. Für die Mehrheit aller gängigen Anwendungen im Maschinenbau bietet diese Präzisionsklasse die erforderliche Genauigkeit.
Durch die asymmetrische Bordanordnung nimmt das Lager Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung auf. Vor dem Einbau ist die geplante Lastrichtung der Welle zu bestimmen und das Lager dementsprechend auszurichten. Eine falsche Einbaurichtung hebt die axiale Stützwirkung auf und kann die Betriebssicherheit der Lagerung beeinträchtigen.
Zylinderrollen erzeugen im Vergleich zu Kugellagern eine linienförmige Berührung an den Laufbahnen. Durch die vergrößerte Kontaktfläche verteilt sich die einwirkende Radialkraft gleichmäßig über die Rollen. Das Lager eignet sich aus diesem Grund besonders für Maschinenteile, bei denen hohe Querkräfte auf engem Raum auftreten.
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