NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 30,61 € | 581,59 € |
| 3 | 61,21 € | 550,99 € |
Das Zylinderrollenlager NCF2226 -V von NKE Steyr mit 130 mm Bohrung fungiert als Stützlager mit axialem Verschiebeweg für anspruchsvolle Radiallasten.
Das Zylinderrollenlager NCF2226 -V von NKE Steyr ist für mechanische Konstruktionen ausgelegt, bei denen hohe radiale Kräfte aufgenommen werden müssen. Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm und einer Breite von 64 mm bietet dieses Wälzlager eine tragfähige Basis für schwere Wellenlagerungen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dadurch fügt sich die Komponente in standardisierte Gehäuse und Wellensitze im industriellen Maschinenbau ein.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauform bevorzugt in schwer belasteten Industriegetrieben und Großantrieben. Überall dort, wo reine Radialbelastungen dominieren und massive Wellendurchmesser geführt werden, nimmt die Ausführung hohe Kräfte auf. Als Stützlager ausgeführt, ermöglicht die Einheit zudem einen definierten axialen Verschiebeweg. Dadurch lassen sich thermisch bedingte Längenänderungen der Welle oder Lagertoleranzen innerhalb der Lagerstelle ausgleichen, ohne dass es zu schädlichen inneren Verspannungen der Wälzkörper kommt.
Bei der Auslegung der Lagerstelle ist der axiale Verschiebeweg konstruktiv einzuplanen. Als Stützlager nimmt diese Ausführung Radialkräfte auf und gestattet eine axiale Bewegung der Welle gegenüber dem Gehäuse. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Maßhaltigkeit von Welle und Lagersitz anhand der Abmessungen 130x230x64 mm. Die Einstufung in Toleranzklasse P0/PN steht für standardisierte Maß- und Rundlauftoleranzen. Dies erleichtert den direkten Komponententausch im laufenden Instandhaltungsbetrieb ohne Nacharbeit.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm sowie eine Breite von 64 mm auf. Diese standardisierten Hauptmaße bestimmen die Auslegung der Anschlusskonstruktion an Welle und Gehäuse. Für eine reibungslose Montage sind die Passflächen präzise auf diese Maße abzustimmen.
In dieser Konfiguration lässt das Bauteil einen begrenzten axialen Verschiebeweg zwischen Innen- und Außenring zu. Dies dient dazu, betriebsbedingte Längenausdehnungen von Wellen auszugleichen, wie sie durch Erwärmung im laufenden Betrieb entstehen. So werden axiale Zwangskräfte vermieden, während die volle radiale Tragfähigkeit erhalten bleibt.
Die Bezeichnungen kennzeichnen die Normaltoleranz für Wälzlager nach internationalen Standards. P0 beziehungsweise PN steht für Standardgenauigkeit bei Maß-, Form- und Lauftoleranzen, was der US-amerikanischen Spezifikation ABEC 1 entspricht. Lager dieser Klasse eignen sich für den Großteil des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus.
Die interne Konstruktion mit zylindrischen Wälzkörpern ist primär auf sehr hohe Radialkräfte ausgelegt. Durch die lineare Berührung zwischen Rollen und Laufbahnen verteilt sich die Last gleichmäßig über eine breite Kontaktfläche. Als Stützlager mit axialem Verschiebeweg nimmt das Lager Radiallasten auf, überträgt jedoch keine beidseitig festen Axialkräfte.
Typische Einsatzbereiche finden sich im schweren Maschinenbau, im Getriebebau sowie in industriellen Antriebssystemen. Überall dort, wo starre Wellen mit 130 mm Durchmesser gelagert werden und axiale Ausdehnungen der Welle kompensiert werden müssen, stellt diese Bauform eine funktionale Lösung dar.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint